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Red Light News
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Aphrodite Brand 🔥

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Beitrag von Red Light News »

Südkurier 16.05.2017
Brand in FKK-Club Aphrodite

Der Ort des Brandes mag ungewöhnlich gewesen sein, der Einsatz selbst war Alltag. Bis auf eine Ausnahme. Der Brand im FKK-Club Aphrodite am Samstag war der erste große Einsatz für den neuen Feuerwehrkommandanten Ben Bockemühl.

Als die 15 Personen aus dem brennenden FKK-Club Aphrodite in Schwenningen gerettet und das Feuer in der Sauna im Keller unter Kontrolle war, hatten der Kommandant der Feuerwehr, Ben Bockemühl, und seine Mannschaft noch eine Aufgabe: "Wir haben versucht, die ganzen Sachwerte der Besucher aus den Umkleidekabinen zu bergen", sagt Bockemühl. Dann muss er selbst ein bisschen Lachen: "Die Sauna-Gäste hatten natürlich keine Taschen an." Gefunden haben sie am Ende alles, wenn auch ein bisschen verrußt und vom Löschwasser durchweicht.

Der Brand in der Sauna war der erste Großeinsatz für den neuen Kommandanten Ben Bockemühl. "Die Lokalität war ungewöhnlich", sagt er. Alles andere war Feuerwehr-Alltag. Die Erstmeldung "Zimmerbrand" ging um kurz vor 15 Uhr ein, um kurz vor 19 Uhr war der Einsatz beendet.

Die größte Herausforderung war die Belüftung des Brandortes. Anders als bei einem Zimmerbrand, wo irgendwann die Fenster springen und so für Abluft gesorgt werden kann, muss bei einem Kellerbrand erst einmal ein Fenster geschaffen werden. Mit Druckluft im Rücken – die sorgt für die Belüftung – können die Männer dann den Raum betreten. Zwischen 600 bis 800 Grad wird es warm.

Ein Feuerwehrmann zog sich eine leichte Verbrennung am Oberarm zu. "Ihm geht es gut, er ist auch heute wieder bei der Arbeit", sagt Bockemühl. Als Einsatzleiter koordiniert er die Truppe vor Ort. Bestimmt, wer zur Personenrettung und wer zur Brandbekämpfung eingesetzt wird. 100 Wehrleute waren am Samstag im Einsatz.

Der Keller, in dem sich die Sauna befand, ist komplett ausgebrannt, das Gebäude durch den Rußschaden unbewohnbar geworden. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt, wird aber nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich liegen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern laut Harry Frank vom Polizeipräsidium noch an. "Ausschließen können wir bisher noch nichts", so Frank.
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