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#2

Beitrag von Red Light News »

AA 26.02.2019
Razzia

Auszug aus dem Artikel

Über Monate hinweg ermittelte die Polizei verdeckt. Am Abend des 30. November 2014 schlugen die Ermittler dann zu. Fast 1000 Beamte durchsuchten die „Paradise“ -Bordelle in Leinfelden-Echterdingen, Saarbrücken, Graz und Frankfurt sowie Privatwohnungen von Beschäftigen und Investoren.
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#3

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STZ 21.07.2015
Großbordell Paradise soll verkauft werden

„Paradise“-Chef Jürgen Rudloff zieht sich offenbar aus der Branche zurück: Er bestätigte, dass es einen Interessenten gebe. Gegen Rudloff wird wegen Betrugs ermittelt; Mitarbeiter des Clubs stehen wegen Menschenhandels vor Gericht.

Ich stehe in Verhandlungen“, sagt Jürgen Rudloff. Der Unternehmer, der unter anderem Chef des Großbordells Paradise in Leinfelden-Echterdingen ist, bestätigte am Freitag gegenüber der Stuttgarter Zeitung, dass er beabsichtige, seine „ganze Gesellschaft“ zu verkaufen. Damit meint er die drei Häuser in Frankfurt, Saarbrücken und in Echterdingen. Über die Verhandlungen lässt er sich nichts Näheres entlocken. In der Branche spricht man von rund 30 Millionen Euro für alle drei Betriebe, Leinfelden-Echterdingen soll den Interessenten acht bis neun Millionen Euro wert sein. „Das kommentiere ich nicht, solange Gespräche laufen“, sagt Rudloff. Was er selbst in Zukunft geschäftlich plane, will der 61-Jährige auch noch für sich behalten.

Dass Rudloff sich offenbar aus der Sexbranche zurückzieht, ist nicht überraschend, da seine Geschäfte zurzeit von der Staatsanwaltschaft durchleuchtet werden. Seit vergangenem Herbst wird gegen ihn und seinen Geschäftsführer ermittelt. Rudloff soll Investorengelder für Betriebe eingeworben, diese dann aber nicht für den Bau weiterer Bordelle, sondern für seine eigenen Zwecke verwendet haben. Am Landgericht läuft bereits ein Verfahren wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und Zuhälterei gegen zwei Prostituierte des Clubs Paradise sowie einen jungen Mann. Der Mann soll jungen Frauen die große Liebe vorgespielt und sie so zur Prostitution gebracht haben.

Rudloff: „Interessenten kamen auf mich zu“

Der Bordellchef, der zurzeit in der Schweiz leben soll, betont mehrfach, dass nicht er seine Betriebe zum Kauf angeboten habe, sondern jemand auf ihn zugekommen sei. Dabei soll es sich um „ein großes Unternehmen“ handeln, das über das notwendige Kapital verfüge, mit der Sexbranche aber bislang nichts zu tun habe.

Was Rudloff auch wichtig ist zu verbreiten: Der Kaufinteressent habe signalisiert, den Betrieb weiterführen zu wollen. „Das heißt, dass niemand in den Häusern Angst um seinen Arbeitsplatz haben muss, es bleiben alle“, sagt der scheidende Chef. Schließlich habe er allein in Leinfelden-Echterdingen rund 60 Jobs geschaffen, lobt er sich selbst. Die Kaufsumme beziehe sich zumindest im Fall des Paradise allein auf den Betrieb und nicht auf das Gebäude. Die Immobilie soll angemietet sein. „Das Geschäft dreht sich um die ganze Gesellschaft, mit gemieteten und erworbenen Immobilien“, sagt Jürgen Rudloff dazu.
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#4

Beitrag von Red Light News »

HNA 03.08.2017
Saunaclub-Werbung auf Trikot: Rot-Weiss Frankfurt zittert um Sponsor

Wenn die Hessenliga-Fußballer des KSV Baunatal am Samstag bei Rot-Weiss Frankfurt auflaufen, werden sie beim Blick auf den Trikot-Sponsor des Gegners schmunzeln. Auf der Brust der Frankfurter prangt der Schriftzug des FKK-Saunaclubs The Palace.

Allerdings muss der Verein nun um den potenten Rotlicht-Sponsor zittern. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Seit wann werben die Frankfurter mit dem Sponsor?

Noch nicht sehr lange. Als Rot-Weiss Anfang April beim KSV Baunatal zu Gast war, stand noch der Schriftzug des alten Sponsors Nissan auf der Brust. Der Automobilhersteller setzte sein Engagement allerdings nicht fort, mit der Begründung, nur noch in höheren Ligen werben zu wollen. Ende April beim Spiel beim OSC Vellmar stand dann schon die Werbung des FKK-Saunaclubs auf der Brust der Frankfurter - das sollte eigentlich auch in dieser Saison so bleiben. Da eine Kontaktsauna aber einem Bordell in wenig nachsteht, könnte sich das noch ändern.

Wie reagiert der Verband auf den Werbepartner?

Zunächst hatte der Hessische Fußball-Verband (HFV) nichts gegen die Werbung, schließlich gab er kein Veto ab. Nun teilte der HFV allerdings in einer Pressemitteilung mit, „diesen Sachverhalt eingehend zu prüfen“. Ein Verbot des Sponsors ist daher nicht auszuschließen.

Welche Regelungen gibt es für Sponsoren?

Der HFV hat in seinen Statuten Bestimmungen für Trikotwerbung festgelegt. Klar ist, Werbung für Tabakwaren und starke alkoholische Getränke sind verboten. Auch für politische Gruppierungen darf nicht geworben werden. Außerdem gibt es den Punkt: „Die Werbung darf nicht gegen die allgemein im Sport gültigen Grundsätze von Ethik und Moral verstoßen.“ Nun prüft der Verband, ob die Saunaclub-Werbung gegen diesen Aspekt verstößt.

Wie stehen die Frankfurter zu ihrem Sponsor?

Der Verein hält die Werbung nicht für anstößig, schließlich waren es auch die Rot-Weissen, die auf die Idee mit dem ungewöhnlichen Werbepartner kamen. Der Saunaclub sieht die Unterstützung als „Nachbarschaftshilfe“ und unproblematisch. Schließlich handele es sich bei der Werbung nur um den Schriftzug des Clubs und es sei keine nackte Haut zu sehen.

Verrücke Trikotsponsoren gibt es immer wieder im Fußballgeschäft: Wir haben die zehn verrücktesten Werbebotschaften auf HNA Sieben zusammengestellt.
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