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#2

Beitrag von Red Light News »

15.11.2014
Reportage Paradise (bw)
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Razzia 🚨

#3

Beitrag von Red Light News »

SN 01.12.2014
Bordell-Razzien: Fünf Haftbefehle im Paradies

Nach einer Razzia gegen ein Stuttgarter Großbordell-Unternehmen mit verschiedenen Etablissements in Deutschland sind am Montag gegen fünf Verdächtige Haftbefehle erlassen worden.

Nach einer Razzia gegen ein Stuttgarter Großbordell-Unternehmen mit verschiedenen Etablissements in Deutschland sind gestern gegen fünf Verdächtige Haftbefehle erlassen worden. Unter ihnen befinden sich auch zwei 48 und 49 Jahre alte Geschäftsführer. Polizei und Staatsanwaltschaft werfen insgesamt 15 Beschuldigten vor, ein Netzwerk von Menschenhandel, Zuhälterei und gewerbsmäßigem Betrug aufgebaut zu haben. Herzstück des Unternehmens ist das Großbordell Paradise in Leinfelden-Echterdingen, in der Nähe der Messe und des Flughafens. Das Haus auf den Fildern galt über Jahre als Vorzeigeobjekt für politisch korrekte Prostitution.

Nach Erkenntnissen der Ermittler sollen Frauen unter 21 Jahren illegal der Prostitution zugeführt worden sein. Mehrere Beschuldigte werden der rockerähnlichen Bande United Tribuns zugeordnet, die im Rotlichtmilieu agiert und für die Rekrutierung und Überwachung der Frauen verantwortlich gewesen sein soll. Den Verdächtigen wird überdies vorgeworfen, Investitionen von Geldgebern für private Zwecke missbraucht zu haben.

Bei der Polizeiaktion waren 900 Beamte in vier Bordellen, fünf Geschäftsräumen und 28 Wohnungen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen, in Österreich, Bosnien und Rumänien im Einsatz. Landesinnenminister Reinhold Gall (SPD) wertete die Razzia als „beispielhaft, wie über die Grenzen erfolgreich gegen Kriminalität vorgegangen werden muss“. Der Schlag zeige, „dass die Null-Toleranz-Strategie gegen rockerähnliche Gruppierungen vollkommen berechtigt ist“.

Der Eigentümer des Bordell-Imperiums spricht dagegen von „Unterstellungen“. Der Betrieb laufe normal weiter. Alle Frauen in seinen Häusern würden registriert und den Behörden gemeldet.
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#4

Beitrag von Red Light News »

STZ 21.07.2015
Großbordell Paradise soll verkauft werden

„Paradise“-Chef Jürgen Rudloff zieht sich offenbar aus der Branche zurück: Er bestätigte, dass es einen Interessenten gebe. Gegen Rudloff wird wegen Betrugs ermittelt; Mitarbeiter des Clubs stehen wegen Menschenhandels vor Gericht.

Ich stehe in Verhandlungen“, sagt Jürgen Rudloff. Der Unternehmer, der unter anderem Chef des Großbordells Paradise in Leinfelden-Echterdingen ist, bestätigte am Freitag gegenüber der Stuttgarter Zeitung, dass er beabsichtige, seine „ganze Gesellschaft“ zu verkaufen. Damit meint er die drei Häuser in Frankfurt, Saarbrücken und in Echterdingen. Über die Verhandlungen lässt er sich nichts Näheres entlocken. In der Branche spricht man von rund 30 Millionen Euro für alle drei Betriebe, Leinfelden-Echterdingen soll den Interessenten acht bis neun Millionen Euro wert sein. „Das kommentiere ich nicht, solange Gespräche laufen“, sagt Rudloff. Was er selbst in Zukunft geschäftlich plane, will der 61-Jährige auch noch für sich behalten.

Dass Rudloff sich offenbar aus der Sexbranche zurückzieht, ist nicht überraschend, da seine Geschäfte zurzeit von der Staatsanwaltschaft durchleuchtet werden. Seit vergangenem Herbst wird gegen ihn und seinen Geschäftsführer ermittelt. Rudloff soll Investorengelder für Betriebe eingeworben, diese dann aber nicht für den Bau weiterer Bordelle, sondern für seine eigenen Zwecke verwendet haben. Am Landgericht läuft bereits ein Verfahren wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und Zuhälterei gegen zwei Prostituierte des Clubs Paradise sowie einen jungen Mann. Der Mann soll jungen Frauen die große Liebe vorgespielt und sie so zur Prostitution gebracht haben.

Rudloff: „Interessenten kamen auf mich zu“

Der Bordellchef, der zurzeit in der Schweiz leben soll, betont mehrfach, dass nicht er seine Betriebe zum Kauf angeboten habe, sondern jemand auf ihn zugekommen sei. Dabei soll es sich um „ein großes Unternehmen“ handeln, das über das notwendige Kapital verfüge, mit der Sexbranche aber bislang nichts zu tun habe.

Was Rudloff auch wichtig ist zu verbreiten: Der Kaufinteressent habe signalisiert, den Betrieb weiterführen zu wollen. „Das heißt, dass niemand in den Häusern Angst um seinen Arbeitsplatz haben muss, es bleiben alle“, sagt der scheidende Chef. Schließlich habe er allein in Leinfelden-Echterdingen rund 60 Jobs geschaffen, lobt er sich selbst. Die Kaufsumme beziehe sich zumindest im Fall des Paradise allein auf den Betrieb und nicht auf das Gebäude. Die Immobilie soll angemietet sein. „Das Geschäft dreht sich um die ganze Gesellschaft, mit gemieteten und erworbenen Immobilien“, sagt Jürgen Rudloff dazu.
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#5

Beitrag von Red Light News »

STZ 10.07.2019
Razzia im FKK-Klub Paradise

Ermittler von Landeskriminalamt und Steuerfahndung durchsuchen am Mittwoch die Geschäftsräume des Paradise und nehmen die Geschäftsführerin vorläufig fest. Diesmal geht es um Steuerhinterziehung.

Leinfelden-Echterdingen - Beamte von Landeskriminalamt und Steuerfahndung haben am Mittwochvormittag die Geschäftsräume des FKK-Klubs Paradise in Leinfelden-Echterdingen durchsucht. Dabei wurde auch eine Person vorläufig festgenommen.

Nach gesicherten Informationen der Stuttgarter Zeitung handelt es sich um die Geschäftsführerin des Bordells. Es gehe bei den Ermittlungen nicht wie in der Vergangenheit um Menschenhandel oder Betrug, erklärt die Staatsanwaltschaft. Diesmal geht es nach Informationen der Stuttgarter Zeitung um Steuerbetrug und Unterschlagung.

Das Paradise stand schon einmal im Mittelpunkt von Großermittlungen. Im November 2014 durchsuchten um die 1000 Ermittler die Räume der Paradise-Kette an mehreren Standorten. Im Februar 2019 war dann der Betreiber Jürgen Rudloff zu fünf Jahren Haft wegen Beihilfe zu Menschenhandel und Betrug verurteilt worden.
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