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FSDACH
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#1

Beitrag von FSDACH »


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Das GoldenTime in Wien wurde von Werner Schmuck ins Leben gerufen und eröffnete am 21.11. 2003. Als im Jahre 2006 eine Razzia stattfand, war jedoch bereits Wolfgang Bogner Inhaber des Clubs, welcher in diesem Zuge zunächst verhaftet-, später allerdings freigesprochen wurde. Diese Razzia war Bestandteil des größten Skandals der Wiener Polizei, der so genannten Sauna Affäre. Während dessen übernahm Alexander Gerhardinger den Club. Gerhardinger wollte mit seinen Rotlichtbetrieben an die Börse, scheiterte jedoch letztendlich mit diesem Vorhaben. Mehr Erfolg hingegen erlangte er als Buchautor. Er veröffentlichte ein Buch welches sich um das Business im Rotlichtmilieu drehte und der Schauplatz dabei oftmals das Wiener Goldentime war. Ihm ist auch der gleichnamige Schwesterclub in Linz zu verdanken, den er eröffnete. Gerhardinger wurde letzten Endes verurteilt, er hatte erfolgreich die Konkurrenz ausgeschaltet. Das Wiener Goldentime ist somit wahrhaftig Geschichtsträchtig.
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#11

Beitrag von Red Light News »

ST 10.02.2021
Aggresiver Taxler

Auszug aus dem Artikel

...2014 attackierte A. einen Gegner mit einem Holzprügel: Er sollte einenFahrgast vom "Goldentime FKK Saunaclub" abholen, der kam aber nicht beziehungsweise zu spät. Daraus resultierte ein Streit mit dem Security des Etablissements, bei dem A. die Waffe einsetze....
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Interview mit GL

#12

Beitrag von Red Light News »

KR 21.08.2017
Schuhe und Kaffee – Die vielen Geschäfte des Saunaclub-Betreibers

Er betreibt unter der Marke Goldentime Saunaclubs in Leonding und Wien sowie den Napoleonhof in Ansfelden. Doch Joe Leber macht längst nicht nur Geschäfte in der Sexbranche. Der 42-jährige Mühlviertler ist an mehr als zehn Firmen beteiligt, setzt dabei etwa auf biologisch abbaubare Kaffeekapseln und Kinderschuhe – das verriet er der „Krone“, die ihn zum Interview traf.

„Krone“: Herr Leber, Sie sind einer der großen Namen in der heimischen Sexbranche. Was nicht so viele wissen: Sie sind abseits davon als Unternehmer hochaktiv. Warum?

Joe Leber: Ich gebe gerne Vollgas, bin ein Workaholic. Außerdem kann man auf einem Fuß nicht stehen.
„Krone“: Apropos: Am Tisch stehen Kinderschuhe. Was hat’s mit denen auf sich?

Leber: Das ist unser Produkt, das wir entwickelt haben, weil meine Frau und ich festgestellt haben, wie schwierig es ist, Kindern einen Schuh anzuziehen. Kroki hat einen Reißverschluss in der Mitte, ist ein Krabbel- und Geh-Lernschuh. Er kommt im Frühherbst in Europa in den Handel.

„Krone“: Am liebsten reden Sie derzeit aber über Kaffee, oder?

Leber: Genau: über Fairnesso! Kaffeekapseln für Nespresso-Maschinen, die biologisch abbaubar sind, die man in den Biomüll schmeißen kann. Wenn das nicht cool ist …

„Krone“: Ihr Antrieb?

Leber: Ich schaue mir viel an. Wenn was lustig ist, verbeiße ich mich. Wenn’s ned geht, geht’s ned. Ich mache Dinge, weil ich sie cool finde. Ich will keinen Ramsch, keinen China-Schrott. Niederlagen stecke ich weg.

„Krone“: Abseits von Kinderschuhen und Kaffeekapseln: Was machen Sie noch?

Leber: Ich vertreibe Yoga-Räder von YoWhee, Tinten und Toner für Drucker, Büro-Zubehör für Private und für Betriebe, habe eine Software-Firma in der Steiermark. Ich bin pro Jahr bis zu 60.000 Kilometer mit dem Auto unterwegs.

„Krone“: Haben Sie auch neue Pläne in der Sexbranche?

Leber: Wir haben einige Projekte in Planung, vor allem in Wien.
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Covid Re-Opening

#13

Beitrag von Red Light News »

HAT 01.07.2020
Erste Besucher lösen Gastro-Gutscheine im Saunaclub ein

Schnitzel-Fünfziger gilt auch für Wiener Saunaclub
Der Schnitzel-Fünfziger wird ab kommenden Woche an jeden Wiener Haushalt per Post ausgeliefert.Kurios: Der Gutschein gilt auch für das Golden Time.
Die Meldung sorgte vor einigen Wochen für viel Freude: Die Stadt Wien schenkt jedem Wiener Haushalt einen Gutschein in der Höhe von 50 Euro. Dieser kann dann in ausgewählten Gastronomie-Betrieben eingelöst werden.

Die Bordelle haben am 1. Juli in ganz Österreich ihren Betrieb wieder aufgenommen. Im Wiener „Golden Time“ wurden sogar Gastro-Gutscheine eingelöst.

Lange Zeit war die Prostitution wegen der Coronavirus-Pandemie verboten. Doch nach dem Lockdown durften die Bordellbetriebe und Laufhäuser am 1. Juli wieder ihre Türen öffnen. Unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sperrte auch der Saunaclub „Golden Time“ in Wien-Simmering wieder auf. „Heute“ sprach mit dem Betreiber, der nach einigen Stunden erste Eindrücke in den laufenden Betrieb geben konnte.

Gastro-Gutscheine eingelöst

„Es waren einige Kunden am Eröffnungstag da, der große Ansturm blieb allerdings aus. Die Kunden zeigten sich sehr vernünftig und vorsichtig. Die Mitarbeiterinnen sind zwar erwartungsvoll, gleichzeitig aber auch eher zurückhaltend“, so Herr Holzer im Gespräch mit „Heute“.

Insgesamt wurden bis etwa 17 Uhr vier Gastro-Gutscheine eingelöst. Die neuen Corona-Regeln stellten aber laut Holzer kein Problem dar: „Die Maßnahmen wurden von allen sehr gut angenommen.“
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Corona-Krise im Saunaclub

#14

Beitrag von Red Light News »

ST 22.04.2021
Düstere Zeiten in der Rotlicht-Sauna: „Keiner will über uns reden“

Zwei steinerne Löwen halten Wache. Ein weißer Ferrari flankiert den Eingang, der wenig glamourös von einem eingeklemmten Handtuch offen gehalten wird. Doch der Parkplatz vor dem Goldentime ist so verwaist wie das Entree. Kalter Zigarettenrauch hängt in der Luft. Der Schwerverkehr der Südosttangente lässt die Metallspinde der Garderoben vibrieren. In der Wäschekammer neben der Rezeption türmen sich die Frotteemäntel bis an die Decke. Der Desinfektionsmittelspender an der Kasse hinter Plexiglas ist leer.

Gut vier Monate lang zwischen zwei harten Lockdowns herrschte im Goldentime im Vorjahr Hochbetrieb. Doch seit Corona weite Teile der Wirtschaft seit November erneut in die Knie zwingt, sind auch in der Wiener Erotiksauna die Lichter aus. Plaketten an den Toren mahnen dazu, eine Schutzmaske zu tragen und zwei Meter Abstand zu halten.

Tief im Herzen des Etablissements in Simmering lehnt an der Pole-Dance-Stange nur ein Putzkübel. An der Bar hockt neben Einkaufstaschen einsam ein betagter Freund des Hauses. In zwecks besserer Belüftung nur durch weinrote Vorhänge getrennten Separees harren Küchenrollen und Feuchttücher vergeblich ihrer Verwendung. Allein in den Garderoben der Prostituierten erinnern Stöckelschuhe und mit allerlei buntem Tand gefüllte Koffer an lebendigere Zeiten.

„Mehr Hygiene gibt’s nicht“

Sein Unternehmen sei zum Stillstand verdammt, dabei erfülle es alle Standards, um sich weiterhin virenlos der Wellness zu verschreiben, seufzt Alexander Holzer, mehrheitlicher Eigentümer des Goldentime. „Mehr Hygiene als in einem Saunaclub wie dem unseren gibt’s nicht.“
Holzer verspricht der Regierung Fiebermessen und tägliche Corona-Tests, sollte sie es ihm erlauben, aufzusperren. Wer sich abseits von Bar, Sauna und den mit Plastik überzogenen Betten bewege, müsse Maske tragen. In die Schwitzbäder dürfe man nur zu zweit. Aufgüsse seien verboten. Wer duschen wolle, müsse dies einzeln tun.

Garteln statt Erotik

Holzer betreibt das Goldentime mit Partnern seit 2013. Seit bald einem Jahr widmet sich der gebürtige Kärntner und Tontechniker freilich mehr seiner Familie und dem Garteln als dem Rotlichtmilieu.
Die Krise legt das legale Nachtleben lahm. Statt in Bordellen, Laufhäusern und Clubs spielt sich das sexuelle Gewerbe weitgehend im Verborgenen ab. Zwischenmenschliche Geschäfte verlagerten sich auf Hausbesuche und über Plattformen wie Airbnb angemietete Wohnungen. Wer dennoch arbeitet und erwischt wird, riskiert Strafen.

Flucht in die Unterwelt

Unternehmerinnen wie die Wiener Domina Shiva Prugger berichten von zahlreichen Anfragen trotz geschlossener Studios. „Wer seine sexuellen Wünsche ausleben will, findet Mittel und Wege dazu.“ Sie warnt davor, dass Menschen aus finanzieller Not in die Illegalität gedrängt werden und dadurch vulnerabel und erpressbar werden.

Prugger gründete 2020 einen Berufsverband für Sexarbeit. Sie kritisiert hohe Mieten in Bordellen, betont aber zugleich deren Bedeutung als Arbeitsstätten. Ihrer Ansicht nach sollten bei Öffnungen körpernahe Dienstleistungen gleich behandelt werden: „Sperren die Friseure auf, sollten auch wir wieder arbeiten dürfen.“

Frauen in der Armutsfalle

Holzer berichtet, dass das Goldentime an guten Tagen 50 bis 80 Kunden zählte. Viele Gäste seien Geschäftsleute und Touristen gewesen. Rund 60 Frauen arbeiteten im Club, viele davon aus Osteuropa.

Seit dem Ausbruch der Pandemie lebt der Betrieb von Förderungen. 44 Angestellte in Wien und 22 in Linz sind in Kurzarbeit. Kündigungen habe es keine gegeben. Dennoch stoße man finanziell an Grenzen.

Auch Beratungsstellen berichten von zunehmender Notlage: Viele Sexarbeiterinnen hätten keinen Zugang zu Hilfen und stünden vor Privatkonkursen oder Delogierungen. Die Forderung nach einer Öffnung von Arbeitsorten sexueller Dienstleistungen wird lauter.

Blick in die Zukunft

Zweifel an der Zukunft seines Geschäfts hat Holzer nicht. „Sexarbeit ist das älteste Gewerbe der Welt. Auch eine Pandemie wird es nicht stoppen.“
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#15

Beitrag von Red Light News »

ST 24.01.2023
...im tiefsten Simmering

Auszug aus dem Artikel

...Willkommen im Portofino im tiefsten elften Bezirk, quasi unter der Tangente. Pöllmann selbst ist Simmeringer. Seine seit September 2022 geöffnete High-Level-Veranstaltungshalle liegt neben dem Goldentime, einem Puff, das sich Saunaclub nennt und in dem Alex Holzer, zweiter Co-Eigentümer, zunächst Chauffeur für den Geschäftsführer war, bevor er es "vor zwölf Jahren mit zwei Partnern gekauft" hat. Er und Pöllmann sind seit über 25 Jahren beste Freunde, beide sind auch solide Familienväter, und beiden ist daran gelegen, dass nach den leidigen Corona-Zeiten wieder die Freude nach Wien zurückkehrt: "Wir wollen die Stadt wieder beleben!...
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Sie wussten sich nicht zu benehmen...

#16

Beitrag von Red Light News »

Krone 06.07.2023
Männer schrien und randalierten in Saunaklub

Besucher eines Saunaklubs in Wien-Simmering sind Mittwochabend in Streit geraten, der offenbar so zu eskalieren drohte, sodass nicht nur die Polizei, sondern auch die Sondereinheit WEGA gerufen wurde. Zwei Streithähne wurden festgenommen.

Der Besuch einer Sauna sollte eigentlich zur Entspannung beitragen. Bei einigen Männern war das offenbar nicht der Fall. Am Abend kam es in einem Saunaclub zu einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern.

Da die Personen immer lauter und aggressiver wurden, schlug ein Mitarbeiter Alarm und verständigte die Polizei. Weil die Stimmung sich weiter aufheizte, wurde sogar die Sondereinheit WEGA hinzugezogen.

Zwei Festnahmen und mehrere Anzeigen

Zwei der Männer im Alter von 25 und 30 Jahren - beide russische Staatsbürger - verhielten sich auch gegenüber den einschreitenden Polizisten derart aggressiv, dass sie festgenommen wurden. Mehrere Abmahnungen zeigten sich wirkungslos. Einer der Männer versuchte sich gegen die Festnahme zu wehren, was ihm nicht gelang.

Ursache der Eskalation unklar

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Wieso es zum Streit kam und warum dieser derart eskalierte, ist nicht klar. Es hagelte mehrere Anzeigen. Einer der Männer wurde in weiterer Folge wegen fremdenrechtlichen Bestimmungen in Haft genommen.
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