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Heavensgate 🔒 Archiv

Verfasst: 24.04.2009, 22:33
von FSDACH

Heavensgate Archiv

Heavensgate Saunaclub Swebenring 36 đŸ‡©đŸ‡Ș 46286 Dorsten
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Heavensgate 🔒 Archiv

Verfasst: 24.04.2009, 22:33
von Red Light News
WAZ 24.04.2009
Ein Prinz zieht ins Gewerbegebiet

Prinz Markus von Anhalt ist der vierte Adoptivsohn des Hollywood-Paares Frederic von Anhalt und Zsa Zsa Gabor. Nun zieht er nach Wulfen. Sein Geld hat der gebĂŒrtige Gelsenkirchener in der Erotik-Branche verdient.

Prinz Markus Maximilian Eduard von Anhalt, Herzog zu Sachsen und Westfalen, Graf von Askanien, 37 Jahre alt, groß, drahtig, braun gebrannt und selbstbewusst, empfĂ€ngt auf einer Baustelle. Vor fĂŒnf Tagen ist er aus Dubai eingeflogen. „Ich muss gucken, wie die Arbeiten vorangehen”, sagt er. Der Urenkel von Kaiser Wilhelm II. („und Onkel von Paris Hilton”, wie er vergnĂŒgt ergĂ€nzt) duzt sich mit den Handwerkern, pflegt lockeren Ton. Ein Dampfplauderer, gebĂŒrtig aus Gelsenkirchen, aus kleinen VerhĂ€ltnissen, gelernter PĂŒtt-Elektroniker. Mittlerweile ein schwerreicher Mann, dem es Spaß macht, sein Geld zu zeigen, verdient im „Nachtgewerbe”.

Markus (der Vorname ist sein bĂŒrgerlicher) von Anhalt richtet sich gerade ein Domizil im Wulfener Gewerbegebiet Köhl ein. „Ich bin Ruhrpottjunge. Watt soll ich in DĂŒsseldorf?” lacht er. Und erzĂ€hlt die Geschichte einer Karriere, die etwas Boulevard nach Dorsten bringen wird. Ins Gewerbegebiet. Mit Blick vom Balkon der 800-Quadratmeter-Villa auf spanische Palmen („die lass' ich noch einfliegen”), Whirlpool im Garten und rostige Stahlröhren auf dem FirmengelĂ€nde nebenan.

"Ich hab immer gearbeitet, wenn andere nicht wollten"

RĂŒckblende. Markus ist 17 und lernt auf General Blumenthal Energieanlagenelektroniker. Ein Malocher. Ein leidenschaftlicher Bergmann. „1100 Meter runter. Wer das nicht erlebt hat, der weiß nicht, wie ein Kumpel fĂŒhlt”, sagt er. Der Bursche ist fleißig. „Ich hab' immer gearbeitet, wenn andere nicht wollten, hab' Weihnachten untertage gefeiert. Das gab gutes Geld.” Er lernt in DĂŒsseldorf eine Frau kennen, zwölf Jahre Ă€lter, die in Österreich „PĂ€rchen-Clubs” betreibt. Die viel Geld verdient in der Erotik-Branche. Einmal holt ihn der Steiger vor der Grubenfahrt aus der Mannschaft. „Da steht 'ne Frau vorm Tor im weißen Pelzmantel. Die will zu Dir.”

Die GefĂ€hrtin weiht Markus ein in das GeschĂ€ft mit der Erotik. Gemeinsam grĂŒnden sie Clubs, verdienen viel Geld. „Das war von heute auf morgen, als ob die Sonne scheint”, sagt der 37-JĂ€hrige. Jedoch: Seine Partnerin stirbt bei einem Autounfall, kurz nachdem Markus selbst einen schweren Motorradunfall hatte, der ihn monatelang ans Krankenbett fesselt.

"Wenn Sie das GeschÀft nicht als GeschÀftsmann sehen . . ."

Mittlerweile betreibt er selbst einige Sauna-Clubs, darunter seit sieben Jahren das „Heavens Gate” im Gewerbegebiet Dimker Heide, nach eigenen Angaben „der grĂ¶ĂŸte Club in NRW”. Wenn er ĂŒber sein Gewerbe spricht, wird der freundliche Plauderer zum Kaufmann, hart im Ton, verbindlich. „Wenn Sie das GeschĂ€ft nicht als GeschĂ€ftsmann sehen, dann gehen Sie unter”, sagt er. Wenn er jemals einen Kunden oder Mitarbeiter mit Drogen erwische, „dann bringe ich den persönlich zur Polizei.” Allerdings mache er nur noch 10 % seines Umsatzes in der Erotik-Branche. Das ĂŒbrige verdiene er mit Immobilien, Entertainment oder dem Verleih von Edelautos. Seine Firma Jetsetcars (Verleih von Hummer-GelĂ€ndewagen oder Stretch-Limos) zieht mit ins Gewerbegebiet Köhl, in eine 6000-m2-Halle.

Und der Prinzen-Titel? „Eine tolle Sache”, schwĂ€rmt der Neu-Adlige. „Ich war schon immer ein verrĂŒckter Mensch, bin nie den normalen Weg geschwommen.” Seit sechs Wochen ist er der vierte Adoptivsohn von Frederic von Anhalt und Zsa Zsa Gabor. In der Villa des Glamour-Paares wurde die Adoption vereinbart. Der Titel öffne viele TĂŒren. „Die Leute rollen einem den roten Teppich aus.” Im geĂ€nderten Personalausweis wird nicht nur der neue Titel stehen. „Ich hab' auch noch 'nen Doktor”, lacht Markus von Anhalt. Den Ehrendoktor einer englischen UniversitĂ€t. Die bekam fĂŒr 150 000 Euro neue Computer.

Dass sein Leben nicht jedermanns Geschmack wĂ€re, stört ihn nicht. „Ich hab' mir nie Gedanken gemacht, was andere sagen. Ich musste immer selbst dafĂŒr sorgen, dass ich meinen KĂŒhlschrank voll mache.” Er blickt auf den Mercedes vor der TĂŒr, seine Villa, die 800 Kilo schweren Steinlöwen am Eingang. „Sie sehen ja, was ich daraus gemacht habe . . .”
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Einbruch

Verfasst: 08.02.2018, 14:40
von Red Light News
LK 08.02.2018
Einbrecher im Sauna-Club

Am Mittwoch den 7. Februar brachen unbekannte TĂ€ter in der Zeit zwischen 3 Uhr und 6.30 Uhr in einen Sauna-Club am Swebenring ein.
In den RĂ€umen des Clubs brachen die Einbrecher dann Geldspielautomaten auf und stahlen daraus das Bargeld.
Hinweise erbitten die zustÀndigen Kriminalkommissariate.
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Geschlossen

Verfasst: 27.03.2024, 17:30
von Red Light News
RN 27.03.2024
Keine Lust mehr Abrissarbeiten am Bordell „Heaven’s Gate“ in Wulfen

Die Bordell-Landschaft in Dorsten wird karger. Inzwischen ist auch das „Heaven’s Gate“ dicht. Einem Traditions-Standort wurde dagegen neues Leben eingehaucht.

Das Tor zum Himmel hat fĂŒr immer geschlossen. Der FKK- und Sauna-Club „Heaven’s Gate“ am Swebenring in Wulfen wird teilweise abgerissen. Das Wohnhaus bleibt wohl stehen. Auch wenn die markanten Schilder MĂ€nner noch immer mit „Wellness und Spa“ ins Gewerbegebiet locken, derzeit kommen dort allenfalls Fans von Bob Baumeister auf ihre Kosten. Hecken und große StrĂ€ucher, die einst als Sichtschutz dienten, wurden massiv zurĂŒckgeschnitten. Im Garten wĂŒtet ein Bagger. Die RollĂ€den am Haus sind geschlossen.

Kunden-EintrĂ€ge auf einschlĂ€gigen Foren hatten zuletzt auf den Renovierungsbedarf der Duschen und den kaputten Whirlpool hingewiesen. „Alles
in allem“, so lobte ein Stammgast allerdings, sei das „Heaven’s Gate“ eine empfehlenswerte Adresse mit einem ehrlichen Service, sauberen RĂ€umlichkeiten und ordentlichem Essen.

Schon im Januar 2023 informierte ein Nutzer der Plattform freiertreff.de ĂŒber die Schließung des Bordells. „Es existiert nun einzig allein in Dorsten
das neue Luxe Inn. Der Laden ist grĂ¶ĂŸer und schöner. Die Damen aus dem Heaven‘s Gate haben dort einen wesentlichen besseren Aufenthaltsort in ei-
nem sehr liebevoll eingerichteten tollen Ambiente“, lobte der Gast.

Das „Luxe Inn“, laut Homepage eröffnet seit Januar 2023, befindet sich an einer fĂŒr diese Branche nahezu historischen Adresse: Am Burenkamp 5 be-
trieben der 2023 verstorbene Prinz Alexander von Anhalt und seine Frau Justine einst den legendĂ€ren Swingerclub „Villa Palazzo“. Nachdem Corona das GeschĂ€ft mit dem Sex grĂŒndlich verdorben hatte, wollte der GeschĂ€ftsmann dort einen Spielsalon betreiben, was wiederum die Stadt nicht erlaubte. Jetzt können zahlende Kunden dort wieder ihr GlĂŒck bei freizĂŒgigen Damen finden und sich bei schönem Wetter sogar in einem Freibereich mit weißem Sandstrand auf Sonnenliegen von den Anstrengungen des Alltags erholen. Das tĂ€gliche Essensangebot wird ĂŒbrigens sonntags durch „Hausmannskost“vervollstĂ€ndigt.

„Luxe Inn“ am Burenkamp

Das Luxe Inn scheint damit als einziges Bordell in Wulfen ĂŒbrig geblieben zu sein, dann der „Partytreff“ auf der anderen Seite der B 58 gehört schon seit 2020 der Vergangenheit an. Aus dem Partytreff „Club 25“ am Beckenkamp mit dem Werbeversprechen fĂŒr „24 Stunden Erotik“ ist mittlerweile ein
Wohnhaus geworden. Im Garten steht ein KlettergerĂŒst fĂŒr Kinder. Die Monteurwohnungen im NebengebĂ€ude haben keinerlei Bezug zum Rotlicht-
milieu. Anders als der ehemalige Betreiber des Etablissements, der neulich wegen Steuerhinterziehung auf der Anklagebank saß und dem Gericht mitteilte, einen schlecht bezahlten Job als Fahrer in der Branche zu haben. Auch an der Straße An der GlashĂŒtte in der Feldmark werden MĂ€nner nicht mehr in Versuchung gefĂŒhrt. „Dauerhaft geschlossen“ meldet Google fĂŒr den Saunaclub "Temptation".
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