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Freude 39 Archiv 📂

Verfasst: 21.03.2025, 10:24
von FSDACH

Freude 39 Archiv 📂

Verfasst: 01.05.2024, 09:29
von Red Light News
NRZ 01.05.2024
Saunaclub „Freude 39“

Innenansichten des Saunaclubs „Freude 39“ am Dienstag, den 30. April 2024, an der Freudenbergstraße in Bochum. Der revierweit bekannte FKK-Club wird nach mehreren Jahren wiedereröffnet.
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WAZ 03.05.2024
„Freude 39“ vor dem Neustart: Stadt kündigt Kontrollen an

Zehntausende Autofahrer sehen es täglich auf der A40: Der Sexclub „Freude 39“ ist wieder da. So reagieren die Stadt und eine Beratungsstelle.

Zehntausende Autofahrer täglich sehen es auf der A40 in Höhe der Ausfahrt Freudenbergstraße: Die Außenreklame ist montiert, die „Freude 39“ steht vor dem Neustart. Bochums bekanntester Sexclub werde Mitte Mai wieder öffnen, sagt der 48-jährige Betreiber, der seinen Namen nicht veröffentlicht sehen will.

„Freude 39“ in Bochum: Kernsanierung hat ein Jahr gedauert

In den 90er Jahren war das ehemalige Fitnessstudio zu einem „bordellartigen Betrieb mit Zimmervermietung“ (so die Behörden-Bezeichnung) umgebaut worden. „Paradiso“ hieß das Etablissement anfangs, wurde wegen der Anschrift Freudenbergstraße 39 aber alsbald nur noch „Freude 39“ genannt.

Mit der Corona-Pandemie 2020 musste der Club schließen. Vier Jahre später ist es Eigentümer Volker Lebendig (dem auch der benachbarte „Showpalast Rouge“ gehört) gelungen, einen neuen Gesellschafter zu finden. Vor einem Jahr begann die Kernsanierung. Von einer siebenstelligen Investition ist die Rede.

20 bis 30 Prostituierte sollen dort arbeiten
Als „Men‘s Spa“ wirbt der 2000 Quadratmeter große Sex-Treff. Täglich 20 bis 30 Prostituierte sollen in der „Freude 39“ arbeiten.

Der Betreiber erklärt das Geschäftsmodell: „Die Damen zahlen den üblichen Tageseintritt und zusätzlich Steuern, die wir für sie ans Finanzamt abführen. Als Freiberuflerinnen können sie auf eigene Rechnung unsere komplette Anlage nutzen.“ Dafür stehen 22 Einzelräume, sogenannte „Verrichtungszimmer“, bereit.

Verein „Madonna“ spricht von einem üblichen Geschäftsmodell

Der Verein „Madonna“ mit Sitz in Bochum, der sich für die Interessen von Prostituierten einsetzt, spricht von einem „üblichen Modell“ bei Bordellbetrieben. „Wenn das so durchgeführt wird, ist es völlig okay“, sagt Leiterin Heike Köttner auf WAZ-Anfrage und betont: „Der ,Freude-39‘ Betreiber hat noch weitere Betriebe. Dort läuft es nach unserer Beobachtung sehr gut.“

Das sei längst nicht in allen Clubs so. Auf die Prostituierten – im Raum Bochum vielfach aus Rumänien und Bulgarien – werde hinter den Kulissen immer wieder Druck ausgeübt, um die Einnahmen zu erhöhen. Die Frauen seien, auch mangels Sprachkenntnissen, häufig auf die Arbeitsräume angewiesen. Heike Köttner: „Nach Corona haben viele kleinere Bordelle geschlossen. Das erhöht das Machtgefälle nochmals.“

355 Prostituierte sind bei der Stadt Bochum angemeldet

Mitte Mai soll die „Freude 39“ öffnen. Die Stadt kündigt auf WAZ-Anfrage regelmäßige Kontrollen an: so wie in allen konzessionierten Bordellbetriebe in Bochum. Die Prostituierten seien verpflichtet, sich bei der Ordnungsbehörde zu registrieren. Derzeit seien in Bochum 355 Frauen angemeldet, berichtet Stadtsprecherin Charlotte Meitler.
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