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Holzwickede
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Red Light News
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Wo Problem?

#2

Beitrag von Red Light News »

HA 05.12.2022
Freudenhäuser im Kreis Unna In einer Stadt gibt es gleich drei Bordelle

Die Polizei hat kürzlich Bordelle im Kreis Unna kontrolliert. Insgesamt sind derzeit sechs Freudenhäuser angemeldet. In einer Stadt gibt es gleich drei.

Als " verrucht wie immer, modern wie nie" und als " Saunaclub mit Stil" bezeichnet sich das Freudenhaus Dortmund in der Eigenwerbung auf seiner Webseite. Das Bordell, das die Großstadt im Namen trägt, befindet sich tatsächlich aber gar nicht in Dortmund, sondern in Holzwickede. Vor einigen Tagen war das " Freudenhaus" , das von außen betrachtet fast wie ein normales, etwas größeres Einfamilienhaus aussieht, neben einem weiteren Bordell in Schwerte ein Ziel beim " integrativen Fahndungs- und Kontrolltag" der Kreispolizei.

In einem der beiden Betriebe wurde laut Mitteilung der Polizei " eine Person wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt festgenommen" . Auf Nachfrage unserer Redaktion ergänzte ein Sprecher, die Polizei habe eine " Dame" ans Ordnungsamt übergeben. Ob es sich bei der Dame um eine Prostituierte handele, wisse er nicht.

Sechs Bordellbetriebe sind beim Kreis Unna angemeldet

Grundsätzlich, so der Polizeisprecher weiter, seien Kontrollen in Bordellbetrieben nichts Ungewöhnliches. " So wie das Veterinäramt die Restaurants kontrolliert, kontrollieren wir auch mal die Bordellbetriebe." Eine nennenswerte Häufung von Straftaten verzeichne die Polizei in diesem Bereich aber nicht. Es gebe darüber eigentlich nichts zu berichten.

Wie viele angemeldete Bordellbetriebe auf der Liste der Polizei stehen, konnte der Polizeisprecher nicht beantworten. Wohl aber das Gesundheitsamt des Kreises Unna. Nach dessen Angaben sind im Kreis Unna derzeit insgesamt sechs Bordellbetriebe angemeldet: eines in Schwerte, eines in Holzwickede, eines in Kamen und gleich drei in Lünen.

" Sie werden regelmäßig kontrolliert" , sagte ein Sprecher des Kreises Unna. " Die Prostituierten werden anlassbezogen überprüft, wenn zum Beispiel ein Verdacht auf illegale Beschäftigung vorliegt." Auch die Betreiber würden turnusgemäß auf die Einhaltung des Prostituiertenschutzgesetzes kontrolliert. Fragen in dem Zusammenhang seien etwa, ob alle Prostituierten ordnungsgemäß angemeldet sind und ob alle Hygienevorschriften wie etwa die Bereitstellung von Kondomen eingehalten werden.

Auf der Webseite des Kreises Unna heißt es in diesem Zusammenhang: " Wer sexuelle Dienstleistungen anbietet, ist laut Prostituiertenschutzgesetz verpflichtet, eine Gesundheitsberatung zu besuchen. Das Gesetz regelt auch die Anmeldepflicht. Bei der ersten Anmeldung ist nachzuweisen, dass zuvor eine gesundheitliche Beratung in Anspruch genommen worden ist. Zuständig für die Gesundheitsberatung ist der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Außerdem sieht das Prostituiertenschutzgesetz eine Erlaubnispflicht für den Betrieb eines Prostitutionsgewerbes und eine Zuverlässigkeitsprüfung des Betreibers vor."
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Vergewaltigung?

#3

Beitrag von Red Light News »

HA 06.05.2023
Vergewaltigung im Bordell: Dortmunder (27) greift Sexarbeiterin an

Ein 27-jähriger Dortmunder soll in einem Bordell in Holzwickede eine Sexarbeiterin angegriffen haben. Der Tatbestand erfüllt den Vorwurf der Vergewaltigung.

Das geht einfach nicht." In einem Holzwickeder Bordell hielt sich ein Kunde aus Dortmund offenbar nicht an Vereinbarungen und wurde gewalttätig. Diese Vergewaltigung, die er vor Gericht abstritt, soll ihn nun die Freiheit kosten.

Sexarbeiterin drückt den Notfall-Knopf

Von Freunden hörte der 27-Jährige aus Dortmund von dem Etablissement in Holzwickede und entschied am Nachmittag des 26. Juni 2022, sich das Ganze einmal selbst anzuschauen. Er zahlte Eintritt, sprach mehrere der Sexarbeiterinnen an und begleitete schließlich eine 32-Jährige auf ein Zimmer. Laut Anklage stieß er die Frau auf das Bett, packte ihr an den Hals und berührte sie im Intimbereich auf eine Weise, die den Tatbestand der Vergewaltigung erfüllte. Die Betroffene drückte einen Notfall-Knopf, konnte sich losreißen, rannte zur Tür, wo ihr Kolleginnen zu Hilfe eilten. Kurz darauf erschien die Polizei. Ein Vorwurf, von dem der Angeklagte nun vor dem Unnaer Schöffengericht nichts hören wollte. Im Gegenteil: Er präsentierte sich als Opfer falscher Anschuldigungen und einer Prostituierten, die danach Geld für nicht erbrachte Leistungen gefordert habe.

Laut seiner Schilderung legte sie sich freiwillig auf das Bett und er tat ihr auch nichts an. Vielmehr, so erklärte er, sei sie plötzlich hysterisch geworden, habe geschrien und den Alarm-Knopf gedrückt. Sie habe ihm in das Gesicht geschlagen, habe " Geld, Geld, Geld" gefordert. " Ich war total geschockt, weil sie auf einmal so abgegangen ist." Und, im Vorfeld hätten sie nicht genau vereinbart, was geschehen sollte und wie hoch der Preis dafür sein würde. Er wusch seine Hände in Unschuld und mutmaßte: " Vielleicht wollte sie eine schnelle Nummer daraus machen." Jedenfalls sei er " ziemlich getroffen" gewesen, als er von dem Anklagevorwurf erfahren habe. Unterschiede zwischen seinen Angaben bei der Polizei und vor Gericht erklärte er mit Aufregung und Verdrängung. Er habe die Frau weder aufs Bett gestoßen noch gewürgt oder in sonstiger Form Gewalt angewandt.

Die Geschädigte sah das anders. Sie bestätigte den Vorwurf und versicherte, ihn aufgefordert zu haben, sie in Ruhe zu lassen, also von ihr abzulassen. Sehr wohl hätten sie vorher geklärt, welche Leistung sie für 40 Euro erbringen würde - und das selbstverständlich nicht ohne ein Kondom. So etwas habe sie noch nie erlebt und noch heute habe sie Angst. Ihr gehe es aber noch nicht einmal um Gerechtigkeit, ihr gehe es um etwas anderes: " Ich möchte, dass alle wissen, dass der Mann gefährlich ist." Sie wolle verhindern, dass er noch einer anderen Frau etwas antue. " Irgendwas ist los mit ihm. Er ist schlecht." Er habe auch keine Schuldgefühle. Seine Version sei eine einzige Lüge. Er habe nicht das Recht, zu tun, was er wolle, weil sie eine Prostituierte sei.

Dortmunder (27) zu Haftstrafe verurteilt

Und das sahen Anklage und Gericht am Ende nicht anders. Der Schöffenrichter, der der Geschädigten mit viel Feingefühl und Respekt begegnete, hatte letztlich nicht die leisesten Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit einerseits und der Schuld des Angeklagten andererseits. Er wurde deutlich und wies darauf hin, dass auch die Vergewaltigung einer Prostituierten strafbar sei. Und: " Das geht einfach nicht." Dass die Frau ihr Geld gefordert habe, sah er nicht etwa als Indiz für eine Falschbelastung, sondern als völlig nachvollziehbar: " Ist doch klar. Die lebt davon."

Für den Angeklagten, der zuvor strafrechtlich noch nie in Erscheinung getreten war und dessen Verteidiger auf Freispruch
plädierte, endete das Ganze mit einem Tiefschlag: Er wurde zu zwei Jahren und drei Monaten Haftstrafe verurteilt. Eine Entscheidung, die er mit einem bitteren Blick in Richtung seines Opfers quittierte.
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Saunaclub 4 Sale

#4

Beitrag von Red Light News »

RN 19.05.2023
Für 2,5 Millionen Euro Exklusiver Club in Holzwickede steht zum Verkauf

In Holzwickede steht eine Club-Anlage mit mehreren Wohnhäusern zum Verkauf. Kostenpunkt: rund 2,5 Millionen Euro.

Das Freudenhaus Dortmund im Norden der Gemeinde Holzwickede ist das einzige Bordell in der Emscherquellgemeinde. Jetzt will der Eigentümer das weitläufige Gelände veräußern. Das Bordell, das die Großstadt im Namen trägt, sieht von außen betrachtet fast wie ein normales, etwas größeres, Ein- familienhaus aus. Neben der Club-Anlage gehören auch mehrere Wohnhäuser dazu. Der Preis: rund 2,5 Millionen Euro.

Club liegt in einer Sackgassenlage

Das hier angebotene Gewerbeobjekt wird als etablierter Club vermietet. Das Objekt wurde optimal auf die Nutzung hin zugeschnitten. Diskret und un- auffällig auf der einen Seite von außen, innen luxuriös und angenehm in den Aufenthaltsräumen“, heißt es in der dazugehörigen Immobilienanzeige.

Der Club liegt in der Straße „Zur alten Kolonie“ in einer Sackgassenlage. Nach Informationen unserer Redaktion soll das Freudenhaus auch nach dem Eigentümerwechsel weiter vor Ort bleiben. Der Mietvertrag wurde kürzlich um fünf Jahre verlängert.

Sechsstellige Mieteinnahme pro Jahr

Die Zahlen sind beeindruckend: Das angebotene Grundstück umfasst mehr als 3.000 Quadratmeter, die Wohnfläche 1.250 Quadratmeter. „Die jetzige Jahres-Netto-Mieteinnahme beträgt 199.152 Euro“, heißt es außerdem in der Anzeige.

Demnach wurden die in den 80er und 90er Jahren errichteten Gebäude fortlaufend renoviert und erweitert. „Es ist einer der schönsten Clubs mit einer Bettenanzahl unter 20 in Deutschland“, so der Verkäufer.

Kino, Pool und Sauna stehen zur Verfügung

Im Erdgeschoss des Clubs befinden sich die für alle Besucher zugänglichen Räume. Dazu gehören eine Bar, eine Lounge, ein Speiseraum, ein Kinosaal, ein Wintergarten sowie der Außenbereich mit Pool, Sauna und Sonnenliegen.

„Ergänzt wird das Clubhaus von den angrenzenden Häusern, die zu Wohnzwecken teils an die Mitarbeiter sowie dem freischaffenden Personal und teils frei vermietet werden“, teilt der Verkäufer weiter mit.

Als „verrucht wie immer, modern wie nie“ und als „Saunaclub mit Stil“ bezeichnet sich das Freudenhaus Dortmund in der Eigenwerbung auf seiner Webseite. Das Freudenhaus ist eines von insgesamt sechs angemeldeten Bordellbetrieben im Kreis Unna.

Erst kürzlich hatte eine Vergewaltigung im Bordell für Schlagzeilen gesorgt. Ein Kunde (27) hatte eine der Sexarbeiterinnen angegriffen. Dafür wurde der 27-Jährige aus Dortmund zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.
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