Great 🔒 Palace Archiv 📂

Castrop-Rauxel
Antworten
Benutzeravatar
FSDACH
Administrator
Beiträge: 1539
Registriert: 12.10.2024
Danksagung erhalten: 1 Mal
Kontaktdaten:

Great 🔒 Palace Archiv 📂

#1

Beitrag von FSDACH »


Benutzeravatar
Red Light News
Beiträge: 402
Registriert: 21.02.2025
Kontaktdaten:

Great Palace Archiv

#2

Beitrag von Red Light News »

WAZ 20.10.2014
Neuer Betreiber für Bordell in Castrop-Rauxel

CASTROP-RAUXEL. Alles neu im Bordell an der Auffahrt zur A42 in Castrop-Rauxel. Die Amnesia Saunabetriebs GmbH, die seit 2005 am Standort Westring 233a war, hat ihre Segel gestrichen. Auch die entsprechende Homepage ist bereits gelöscht. Aber: Es wird einen neuen Betreiber geben, erklärte Eigentümer Heinz Pfau am Montag.

Nach rund zehn Jahren sei das Etablissement, in dem zu guten Zeiten rund 30 Frauen ihre sexuellen Dienstleistungen angeboten haben, "in die Jahre gekommen". Und bedürfe deshalb einer Generalrenovierung.

Wie vor Ort zu sehen ist, lagert das einschlägige Mobiliar derzeit vor dem Gebäude, der neue Name soll laut Ankündigung auf mehreren Bändern "Great Palace" lauten. "Alles muss raus", sagte Pfau.

Ursprünglich ein Fitnessstudio, dann ein Saunaclub

Der schillernde Becklemer, seit Jahren Hofeigentümer im nördlichsten Stadtteil Castrop-Rauxels, hatte das Gebäude ursprünglich als Fitnessstudio errichtet, es vor neun Jahren aber dann als so genannten Saunaclub verpachtet.

Die umfangreichen Umbauarbeiten, bei denen der 59-Jährige selbst mit Hand anlegt, sollen bis Ende November beendet sein. Generalrenovierung soll 700.000 Euro kosten

Die Kosten für die Generalrenovierung, die er im Einvernehmen mit dem neuen Betreiber mache, bezifferte Pfau auf rund 700.000 Euro. Einzelheiten zu dem neuen Konzept wollte Pfau nicht nennen.

Der Standort des Bordells gilt als ideal, da gute Erreichbarkeit durch den Autobahnanschluss nebenan und gleichzeitig eine hohe Diskretion abseits der nächsten Wohnhäuser gewährleistet sind.

Ein Straßenstrich, der sich nach Schließung des Dortmunders unweit am Wanderparkplatz Westring etabliert hatte, hatte sich zeitweilig wieder aufgelöst, funktioniert aber offensichtlich von Zeit zu Zeit immer noch.
🗞️ Zum Artikel
Benutzeravatar
Red Light News
Beiträge: 402
Registriert: 21.02.2025
Kontaktdaten:

Great 🔒 Palace Archiv 📂

#3

Beitrag von Red Light News »

RN 09.06.2020
Streit im Saunaclub Türsteher mit Messer verletzt

Eine lange Narbe auf seiner Brust wird den Türsteher eines Saunaclubs immer an diesen Tag erinnern. Ein Gast soll nach einem Streit ums Geld ein Teppichmesser gezückt haben.

Der 30-Jährige trat nach vorn an den Richtertisch im Castrop-Rauxeler Amtsgericht und riss sein T-Shirt hoch, präsentierte seinen nackten Oberkörper. Zu sehen war – neben einer Menge Muskeln – eine lange Narbe. Schräg runter Richtung Bauchnabel zeigte die 20 bis 30 cm lange Linie, die ein Teppichmesser in den Körper geritzt hatte. Der vermutliche Täter, ein ebenfalls 30-jähriger Mann, soll den Mann aus der Sicherheitsbranche im Dezember 2018 angegriffen haben.

Tatort: Ein Saunaclub in der Stadt. Ein Etablissement, wo sich die Gäste in Bademänteln ein Getränk genehmigen und auf Bekanntschaft hoffen. Womit beim Angeklagten, der mit dem Besuch dort die Einladung eines Cousins angenommen hatte, der verhängnisvolle Abend begann.

Die Dame wollte mehr Geld

Denn nach einer Damenbekanntschaft mit Aufenthalt in einem separaten Raum, wie er schilderte, seien die Kosten für dieses Treffen in die Höhe geschnellt. „30 Euro hatte sie gesagt, doch jetzt wollte sie 100 haben“, schilderte der Angeklagte im Amtsgericht Castrop-Rauxel seinen Zorn.

„Ich wollte einen Zuständigen sprechen, mich beschweren“, so der Angeklagte weiter. Diskutiert wurde dann wohl mit einer Empfangsdame und dem Security-Mann. Es sei lauter geworden, man habe ihn geschlagen, so der Club-Kunde weiter. Er sei dann zu einem Geldautomaten geführt worden, der aber seine Karte nicht akzeptiert habe. Daraufhin habe man ihm das Handy abgenommen. „Und da waren Fotos von meinem getöteten Bruder drauf“, klagte er.

Das Geschehen verlagerte sich dann auf den Parkplatz. Der Angeklagte und sein Cousin wollen schon im Auto gesessen haben, als der Türsteher mit ein paar Leuten auf sie zukam. In der Hoffnung, sein Handy wieder zu bekommen, sei er ausgestiegen. Nahm, weil der Türsteher „so ein Riesentyp“ sei, sein Messer mit. „Ich wollte ihn nicht verletzten“, beteuerte der Angeklagte.

Stich statt Handkuss

Tatsächlich hat er dem Zeugen aber eine riesige Wunde zugefügt. Doch nicht nur die Narbe erinnert den 30-Jährigen an die Nacht. „Ekelhaft, ekelhaft, ekelhaft“, ereiferte er sich. „Ich habe in 5 Jahren meiner Tätigkeit schon viel gesehen, aber sowas noch nie.“ „Als er auf dem Parkplatz auf mich zukam, habe ich erst gedacht, er wolle mir die Hand küssen, Frieden schließen“, berichtete er. Doch der Gast zückte das Messer, verletzte den kräftigen Mann schwer.

„Ich habe geblutet, jetzt soll er bluten“, bemühte der Geschädigte ein drastisches Bild, und beteuerte, das Handy des Angeklagten gar nicht an sich genommen zu haben. Bevor der Richter ein Urteil fällt, will er noch den Cousin, der den Angeklagten in das Etablissement eingeladen hatte, sowie einen Kollegen des Geschädigten anhören.
🗞️ Zum Artikel
.
RN 03072020
Ärger am Saunaclub: Teppichmesser gezückt

Den 30-Jährigen erinnert eine lange Narbe auf der Brust an den schlimmsten Tag seines Berufsleben. Auch sein Kollege hat so etwas in seiner 20-jährigen Laufbahn als Türsteher noch nie erlebt.

„Ich mach seit 20 Jahren die Tür, aber sowas habe ich noch nicht erlebt“: So ereiferte sich der bullige 41-Jährige, der im Security-Bereich tätig ist. Sein bis dato einmaliges Erlebnis hatte er in der Nacht im Dezember 2018. Damals wurde sein heute 30-jähriger Kollege von einem Gast des Saunaclubs, an dessen Tür er arbeitete, mit einem Teppichmesser schwer verletzt.

Der 41-Jährige selbst war nur zufällig vor Ort. Eigentlich war er krank, wollte aber seinem Kollegen einen Besuch abstatten und gucken, ob es auch ohne ihn glatt läuft. Doch an diesem Abend lief es alles andere als glatt.

Das konnte das Duo schon per Bildschirm verfolgen, dass zwei Gäste dort arbeitende Frauen auf das Schlimmste beleidigten und bedrohten. Einer von ihnen, ein 30-Jähriger, saß nun auf der Anklagebank. Er zückte nämlich kurz darauf ein Teppichmesser. „Dann wurde er zum Rambo“, sagte der Zeuge nun in einer Fortsetzung der Verhandlung um die gefährliche Körperverletzung im Amtsgericht Castrop-Rauxel.

Randalierer rausgeworfen – dann ging es rund

Die randalierenden Gäste mussten den obligatorischen Bademantel ab- und ihre Kleidung anlegen. Sie wurden des Hauses verwiesen. Doch auf dem Parkplatz ging es dann richtig zur Sache.

„Ich habe gesehen, wie der Angeklagte sein Auto aus der Parklücke fuhr und vor der Einfahrt mit laufendem Motor stehen ließ“, erinnerte sich der 41-Jährige. Danach sei der renitente Gast auf seinen ebenfalls nach draußen geeilten Bekannten zugegangen. Zunächst hätte es so ausgesehen, als wolle der diesem die Hand küssen, doch dann zückte er ein Messer – mit schlimmen Folgen, von denen eine rund 30 cm lange Narbe auf der Brust zeugt.

„Der hätte ihn von oben bis unten aufgeschlitzt“, zeigte sich sein bulliger Kollege vor Gericht nun überzeugt. Doch das Opfer, körperlich dem Täter weit überlegen, konnte den Angreifer wegschieben. Der lief dann weg, kam aber nicht weit. Denn inzwischen war die Polizei informiert. Die setzte dem Geschehen ein Ende sorgte dafür, dass das Opfer ins Krankenhaus kam.

100 statt 30 Euro? Streit um das Honorar

„Ich habe 20 Jahre in teils dreckigen Läden gearbeitet, aber so etwas habe ich noch nie gesehen“, sagte der Zeuge. Er wandte sich dabei sich dem schmächtigen Mann auf der Anklagebank zu. Der war auf Einladung seines Cousins im Club. Dort hatte er eine Damenbekanntschaft gemacht, mit der er sich später ums Geld stritt. Anstelle der 30 Euro, so hatte er in der Hauptverhandlung berichtet, habe er plötzlich 100 Euro für deren Dienste zahlen sollen.

Was der Cousin zu sagen hat, muss an einem dritten Verhandlungstag gehört werden. Der Mann hatte seine Vorladung ignoriert: Er fehlte unentschuldigt.
🗞️ Zum Artikel
.
RN 20.07.2020
Ein Teppichmesser, ein Saunaclub und eine üble Wunde auf der Brust

Mit einem Teppichmesser hat ein wütender Mann nach einer Auseinandersetzung um eine Damenbekanntschaft in einem Saunaclub zugeschlagen. Die Folge: eine lange und blutige Wunde auf der Brust.

Und wieder ging es am Amtsgericht in Castrop-Rauxel jetzt um einen Saunaclub. Dort war im Dezember 2018 einem Türsteher eine schlimme Wunde zugefügt worden. Ein Gast hatte dem heute 30-Jährigen mit einem Teppichmesser übel verletzt.

Der Täter war damals mit seinem Cousin in diesem Etablissement, wo sich diese Tat abspielte, nachdem es mit einer „Damenbekanntschaft“ zu Problemen bei der Bezahlung gekommen war. Anlass für den ebenfalls 30-jährigen Angeklagten, völlig auszurasten.

Er habe geahnt, dass es nicht gut gelaufen sei, als der Cousin mit Tränen in den Augen und Spuren einer Ohrfeige im Gesicht zurück an den Tisch kam. „Hast du 100 Euro?“, soll der Angeklagte ihn gefragt haben. Doch er habe ihm nur 70 Euro geben können. Schließlich hatte der Eintritt schon 30 Euro verschlungen.

Dann habe er mit dem Cousin das Haus verlassen. Draußen habe der Cousin den Wagen aus der Parklücke gefahren, sei dann nochmal zurück ins Etablissement, habe sein Handy holen wollen.

Kurz darauf sei er aus der Tür gestürmt, mehrere Männer ihm hinterher. Dann kam es zur folgenschweren Tat, die der Cousin nicht gesehen haben will. „Nicht glaubwürdig“, so der Richter. Eine solch harmlose Vorgeschichte passe absolut nicht zur Tat.

Richter legte noch zwei Monate drauf

„Der Angeklagte zeigt keinerlei Unrechtsempfinden“, befand die Staatsanwältin anschließend in ihrem Plädoyer. Sie hielt die Tat komplett so bestätigt, wie in der Anklageschrift vorgetragen. Sie forderte daher eine 20-monatige Bewährungsstrafe und die Zahlung von 1000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung. Und der Führerschein des Angeklagten sollte für ein Jahr eingezogen werden.

Der Verteidiger hätte die Bewährungsstrafe gern auf 18 Monate reduziert gesehen, doch der Richter packte in seinem Urteil sogar noch 2 Monate drauf. 1 Jahr und 10 Monate zur Bewährung.

Dafür durfte der Angeklagte den Führerschein behalten, um ihm nicht beruflich den Boden unter den Füßen wegzuziehen. So sei es auch wahrscheinlicher, dass der Verurteilte die Auflage, 3000 Euro Schmerzensgeld an den Türsteher zu zahlen, erfüllen könne.
🗞️ Zum Artikel
Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast