Penelope {e} 🔒 Archiv 📂

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FSDACH
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#1

Beitrag von FSDACH »

asdfasdf
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Red Light News
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Von der Hygiene überzeugt

#2

Beitrag von Red Light News »

RP 10.11.2003
Geld für Saunaclub geliehen

Die Ansammlung von Naivität und Unbedarftheit wurde gestern vor dem Schöffengericht nur noch von der Skrupellosigkeit getoppt. Auf der einen Seite drei geprellte Zeugen, die um Beträge zwischen 500 und 7000 Euro erleichtert wurden. Auf der anderen Seite der Abzocker (33), der ihnen die Scheinchen aus der Tasche gezogen hatte - teilweise mit Gewaltandrohung. Für die Taten Mitte 2002 wurde der arbeitslose Familienvater aus Wesel, der die meisten Vorwürfe als Lügen von sich wies, wegen Bedrohung, Betrug und Erpressung zu 18 Monaten Haft verurteilt. Wo anfangen mit dem Kopfschütteln? Bei dem ersten Opfer vielleicht, einem 56-Jährigen Arbeitslosen, der dem "alten Arbeitskollegen" einfach so 5000 Mark in die Hand drückte, weil der sich damit in eine Firma einkaufen wollte? Der gleiche Mann soll dem Täter noch mal knapp 10000 Mark gegeben haben, damit er ihm "eine tschechische Frau" besorgt. Natürlich gab's weder die Firma, noch die Frau für den 56-Jährigen. Doch Beweise für Zahlungen gab es keine.
Aber es gab noch mehr "Anlageprofis" unter den Zeugen. Zwei weitere Männer, damals "grüne Jungs" im Alter von 19 Jahren, gingen dem Angeklagten in Essen auf dem Leim. Nach einem gemeinsamen Besuch im "Saunaclub Penelope" waren die beiden so begeistert "von der Hygiene der Örtlichkeiten", dass sie mit dem Angeklagten "auch so einen Club" aufmachen wollten. Der eine sollte als Buchhalter arbeiten, der zweite das Geld besorgen. Und wirklich: Einer der beiden lieh sich bei seiner Familie, der Familie seiner Freundin und Bekannten 8300 Euro. Als der angebliche Deal platzte, verlangte der Angeklagte 500 Euro "Aufwandsentschädigung", diesmal allerdings von dem Buchhalter in spe. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, schickte er per SMS Drohungen und hielt den beiden jungen Männern eine Pistole an die Schläfe. Die beiden waren so verängstigt, dass sie sich per E-Mail an das Landeskriminalamt in Düsseldorf wandten. Erst als die Beamten dort die Vorwürfe ernst nahmen, wurde der Erpresser aus dem Verkehr gezogen.
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