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Villach
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Red Light News
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Andiamo Eröffnet

#2

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SN 07.02.2009
Auch die Bordelle spüren die Finanzkrise

Die Finanzkrise trifft auch das älteste Gewerbe der Welt. Manche Bordelle schreiben ein Minus von 30 Prozent.

Die Zahlen sind konstant. Es gibt 15 legale Bordelle in der Stadt Salzburg und zwischen 300 und 350 Prostituierte. Doch die Finanzkrise verändert die Szene. Den Clubs alter Prägung beschert der Jänner und der Februar Rückgänge bis zu 30 Prozent. Und das trotz zwei großer Messen, der „Gast“ und der „Auto Zoom“.

Eine Dame aus dem Gewerbe: „Es wird extrem viel gespart. Auch von den Firmen und bei Einladungen.“ Doch es gibt auch Gewinner. Das Pascha oder das Casa Juvuavum spüren die Krise nach Angaben der Geschäftsführer kaum. Das liege, ist zu hören, am geänderten Geschäftsmodell. „All Inclusive“ scheint in Zeiten der neu entdeckten Sparsamkeit auch in Bordellen zur Philosophie zu werden.

Der Eintritt von 50 bis 60 Euro deckt die Konsumation von Essen und Trinken teils ohne Limit ab. Die Dienstleistung einer Dame kostet 60 Euro aufwärts. Ein Insider sagt: „Da wird der Besuch für den Normalverdiener preislich überschaubar. Der liegt unter 200 Euro. In Bordellen alter Prägung gibt es am Ende nicht selten eine Überraschung, wenn die Rechnung Tausend Euro ausmacht. Da ist dann das private Budget für mehrere Monate ruiniert und lässt keinen Spielraum mehr.“

Neu im „All inclusive“-Trend ist die Verbindung mit einem Saunaclub bzw. großzügigen Saunalandschaften. Den Trend zum Event gibt es auch im Etablissement. „Erst mühsam bei einer Flasche Champagner Konversation zu pflegen und dabei langsam ausgenommen zu werden, interessiert niemanden mehr“, meint ein mit der Szene vertrauter Rechtsanwalt.

In Villach wurde vor zwei Tagen das größte Bordell Österreichs eröffnet. Es heißt „Andiamo“. Eine Betreibergruppe investierte fünf Millionen Euro. Die Fläche der Saunalandschaft mit angeschlossenen Zimmern beträgt 2200 Quadratmeter. Wer dort hingeht, kann es aber auch beim Besuch der Sauna belassen.

Jochen Kohlweis, dem das Gebäude des Club Roma in Salzburg gehört und der Clubs in Villach führt: „Diese neuen Wellnesstempel machen sich für uns, aber auch für herkömmliche Nachtlokale stark negativ bemerkbar.“

Das Andiamo funktioniert nach dem „All inclusive“-Prinzip. Genauso wie das „Sexodrom“ in Linz. Eine Betreibergruppe aus Oberösterreich soll auch ein Auge auf den Standort Salzburg geworfen haben. Gedacht wird an einen großen „Saunatempel mit Eventcharakter“. Doch das Landespolizeigesetz in Salzburg ist streng und an eine Genehmigung für einen neuen Stadtbereich kaum zu denken. Denn Schulen, Kindergärten oder Kirchen dürfen nicht in der Nähe sein. Vizebürgermeister Harry Preuner (ÖVP), für Fragen der Sicherheit in Salzburg zuständig: „Salzburg braucht kein als Sauna getarntes Großbordell.“

Dass „All inclusive“ bei den Freiern zieht, belegt die aktuelle Hitliste der Taxivereinigung 81-11. In der liegt ein Bordell an erster Stelle. Das „Pascha“ war mit 7642 „Ankünften“ im Jahr2008 die klare Nummer eins. Es lag weit vor seriösen Zielen wie dem Hotel Sacher (6507), dem Castellani Parkhotel (5499) oder dem Hangar-7 von Red Bull (4917).
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Sprengstoffanschlag

#3

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ORF 27.07.2015
Sprengsatz gegen Villacher „Saunaclub“

Wie jetzt bekannt wurde, hat in der Nacht auf Mittwoch ein unbekannter Täter einen Sprengsatz an der Fassade eines Villacher „Saunaclubs“ gezündet. Die Polizei veröffentlichte nun Fahndungsfotos eines Verdächtigen.

Am 22. Juli gegen 3.54 Uhr beschädigte der Unbekannte die Glasfassade des Etablissements in Villach St. Magdalen, indem er ein bislang unbekanntes Sprengmittel zündete. Art und Herkunft dieses Sprengmittels sei noch Gegenstand einer kriminaltechnischen Untersuchung, so die Polizei. Christian Martinz vom Landeskriminalamt sagte gegenüber dem ORF, man erhoffe sich nun Hinweise aufgrund der Fahndungsfotos.

Keine Verletzten

Die Höhe des dabei entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden, Personen wurden nicht verletzt. Hinweise auf eine kolportierte Fehde im Rotlichtmilieu gebe es keine, sagte Martinz gegenüber der APA: „Es ist derzeit sehr ruhig in der Szene, vor dem Anschlag hat es weder Drohungen noch Konflikte gegeben. Unseres Wissens nach haben sich die einzelnen Betreiber untereinander arrangiert, es gibt, anders als etwa vor elf Jahren, keine Unruhe.“ Damals gab es einen regelrechten Bordellkrieg in Kärnten, 2004 wurde ein Bordell in Feldkirchen sogar mit einer Panzerabwehrrakete beschossen.

Hinweise erbeten

Der mutmaßliche Täter wurde von einer Videokamera erfasst, als er sich dem Club näherte. Es handelt sich dabei um einen Mann mittleren Alters, der mit dunkler Hose und einem dunklen Hoodie bekleidet war. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Dauerdienst des Landeskriminalamtes Kärnten zu melden.
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Krone 27.07.2015
Sprengstoffanschlag

Alarmstufe Rot nach einem Sprengstoffanschlag auf einen Kärntner Nachtclub! Ein Unbekannter hatte Mittwoch kurz nach der Sperrstunde mit einer Bombe die Glasfassade eines großen Villacher Bordells in die Luft gejagt – ein Wachmann entging nur knapp der Katastrophe. "Hätte er das Büro verlassen, wäre er tot gewesen", so der Chef der Security-Firma.

Die Scherben sind weggeräumt. Wo früher Sicherheitsglas den Eingang schützte, bringen Handwerker blickdichte Werbetafeln an. Bei einem Lokalaugenschein im Villacher "Andiamo" erinnert kaum noch etwas an den Anschlag, der Mittwochfrüh den Saunaclub erschüttert hat.

Gegen vier Uhr Früh riss eine gewaltige Detonation Nachbarn des Villacher Clubs aus dem Schlaf. "Der Anschlag kam ohne Vorwarnung", ist der Eigentümer-Vertreter des Lokals fassungslos.

Bilder aus der Überwachungskamera zeigen die Sequenzen der Attacke im Detail. Zu sehen ist ein "Kapuzenmann", der zielstrebig über den Parkplatz zum Bordell-Eingang marschiert. Dort platziert er den Sprengstoff an der Glasfront, läuft davon. Wenige Sekunden später der Knall. Die Kriminaltechnik untersucht, welcher Sprengstoff verwendet worden ist.

Kripo-Ermittler sind in höchster Alarmbereitschaft, denn schon einmal explodierten im Kärntner Rotlicht Sprengsätze. Während nach dem Täter europaweit gefahndet wird, spekulieren Milieu-Kenner über die Hintergründe. Der Zeitpunkt für den Anschlag in der umsatzstärksten Zeit – während des Villacher Kirchtages – ist wohl nicht zufällig gewählt.

Das Motiv gibt hingegen Rätsel auf. Der Securitiy-Chef spricht von mehreren Attacken gegen ihn und seine Firma; von zerkratzten Autos, aufgestochenen Reifen. Andere glauben, dass Konkurrenten etwas gegen die neue Leitung im Andiamo hätten: Die Zahl der "Damen" wurde verdreifacht, das Geschäft mit der käuflichen Liebe blüht.
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Krone 31.07.2015
Erste Festnahmen nach Bombenanschlag auf Bordell

Die Polizei ist dem Villacher "Rotlicht-Bomber" auf der Spur: Nach Hinweisen wurden mitten im Kirchtagstrubel Hausdurchsuchungen durchgeführt und zwei amtsbekannte Tschetschenen (36 und 39 Jahre) festgenommen. Doch die Tatverdächtigen wollen nichts mit dem Anschlag auf den "Wellness-Club" zu tun haben.

Der Bombenleger war unmaskiert, wie Videobilder belegen, als er den Sprengsatz befestigte und zündete. Beim Haupttatverdächtigen soll es sich um einen 36-jährigen Tschetschenen handeln – sein Komplize (39) soll den Sprengstoff besorgt haben. Dennoch mussten die Ermittler die Tatverdächtigen laufen lassen.
"Sie sind nicht geständig, und für die U-Haft reichten die Beweise nicht", verrät ein Ermittler.

Dafür konnte ein Einbruch geklärt werden. "In der Wohnung eines Tschetschenen wurde ein vor fünf Monaten gestohlener Laptop sichergestellt", so Chefermittler Oberst Christian Martinz vom Landeskriminalamt. Ausständig ist das kriminaltechnische Gutachten, welcher Sprengstoff verwendet wurde. Am Tatort wurde ein Teil einer Zündschnur sichergestellt und Schwarzpulver-Geruch wahrgenommen. Martinz: "Es war wohl eine pyrotechnische Bastelsache."
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Erneuter Sprengstoffanschlag?

#4

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KZ 29.06.2016
Anschlagsversuch auf ein Villacher Bordell?

Mysteriöser Einsatz von Feuerwehr und Polizei Mittwochfrüh beim Bordell Andiamo in Villach. Ein pyrotechnischer Gegenstand soll den Feueralarm ausgelöst haben. Das Landeskriminalamt ermittelt, will aber nichts sagen.

Alarm gegen vier Uhr früh im Villacher Bordell Andiamo: Die Feuerwehr rückt aus. Warum genau will aber niemand sagen. "Da müssen sie sich bitte an die Villacher Polizei wenden. Ich darf dazu nichts sagen", sagt Andreas Stroitz, der im Magistrat Villach für die Feuerwehren zuständig ist.

Dort spricht man von einem "pyrotechnischen Gegenstand", der den Brand ausgelöst haben soll. Mehr dürfte man aber auch nicht sagen, denn die Ermittlungen liegen beim Landeskriminalamt. "Es stimmt, wir ermitteln. Ich kann zu dem Vorfall sonst aber noch nichts sagen", sagt der Leiter des Landeskriminalamts, Gottlieb Türk.

Eingeschlagenen Scheibe

Im Bordell selbst wird von einer eingeschlagenen Fensterscheibe berichtet. "Kein großer Schaden ist entstanden. Wir wissen aber nicht, wer da etwas hineingeworfen hat. Uns liegt viel daran, das die Sache aufgeklärt wird", heißt es von Seiten des Andiamo.
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KZ 29.06.2016
Rätsel um Anschlag auf Villacher Bordell

„Ich hätte tot sein können“, sagt ein Security-Mitarbeiter, der die Explosion in Etablissement miterlebte. Es besteht der Verdacht, dass Täter C4-Sprengstoff verwendet hat.

Gibt es wieder eine Fehde im Kärntner Rotlichtmilieu? Ist es eine Auftragsarbeit ausländischer Konkurrenten? Was steckt hinter dem Anschlag auf ein Villacher Bordell? Viele Fragen, wenig Antworten. Die Polizei hält sich nach wie vor völlig bedeckt.
Fakt ist, dass am vergangenen Mittwoch gegen 4 Uhr früh in einem Villacher Bordell aufgrund einer Rauchentwicklung der automatische Feueralarm losging. Da kein Brand ausgebrochen und „nur“ eine Scheibe zerborsten war, rückte die Feuerwehr auch gleich wieder ab.

Warum war die Bordell-Scheibe plötzlich zerborsten? Ein Security-Mann gab an, via Kamera eine Person beobachtet zu haben. Diese habe sich unauffällig dem Eingang genähert. Dann habe der Mann an der Scheibe etwas angebracht, angezündet und anschießend sei er davongelaufen. In diesem Moment kam es zu einer gewaltigen Explosion. „Glassplitter sind durch die Luft geflogen und es hat geraucht. Wenn ich aus dem Kameraraum gegangen wäre, wäre ich wohl tot“, sagt der Security-Mitarbeiter. „Ich hatte großes Glück.“

Chemische Analyse fehlt noch
In den vergangenen Tagen wurde immer wieder der Verdacht geäußert, dass es sich um einen Anschlag mit C4-Sprengstoff handeln könnte. Das ist ein militärisch verwendeter, formbarer Plastiksprengstoff. Wäre das so, müsste die Polizei wohl von professionellen Auftragstätern und einer eskalierenden Rotlicht-Szene ausgehen. Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamtes, sagt zur Befürchtung, dass hochgefährlicher Sprengstoff verwendet wurde: „Das kann ich derzeit weder bestätigen noch dementieren.“ Die chemischen Untersuchungen der sichergestellten Teile seien noch nicht abgeschlossen. Man warte auf das Ergebnis des Sachverständigen. Dann erst werde man wissen, um welches Delikt es sich in diesem Fall überhaupt handle. „Wir ermitteln auf Hochdruck“, sagt Türk.
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KZ 29.06.2016
Nach Explosion in Bordell: Möglicher Täter wurde gefilmt

Polizei hat Fahndungsfotos veröffentlicht, nachdem vergangene Woche ein Sprengmittel auf einen Erotik-Saunaclub in Villach geworfen wurde. Mutmaßlicher Täter wurde von einer Videokamera aufgenommen.

Der Anschlag auf ein Bordell in Villach in der vergangenen Woche gibt nach wie vor Rätsel auf. Nun hat die Polizei Fahndungsfotos veröffentlicht. Wie berichtet hat am Mittwoch ein bisher unbekannter Täter die Glasfassade eines Erotik-Saunaclubs in Villach beschädigt, indem er ein Sprengmittel gegen die Glasfassade des Etablissement geworfen hat. Die Scheibe ist zerborsten. Glassplitter sind durch die Luft geflogen und es hat geraucht. Verletzt wurde niemand. Ein Security-Mitarbeiter konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Der mutmaßliche Täter wurde bei Annäherung an den Tatort von einer Videokamera erfasst. Es handelt sich dabei um einen Mann mittleren Alters, welcher mit dunkler Hose und einem dunklen Kapuzensweater bekleidet war.

Ermittelt wird derzeit in alle Richtungen, mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Dauerdienst des Landeskriminalamtes zu melden.
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Konzession verlängert

#5

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KZ 18.05.2021
Absage für geplantes Großbordell in Villach

Geplantes Großbordell in Villach kommt nicht, nur noch ein Bordell in Villach genehmigt, laut Polizei keine Hinweise auf illegale Prostitution während des Lockdowns.

Jene Stadt, die über Jahre für eine ausgeprägte Rotlicht-Szene bekannt war, hat den Betrieb von Bordellen durch strenge Auflagen stark begrenzt. In Villach, wo zu Spitzenzeiten zwölf Nachtclubs geöffnet hatten, gibt es aktuell nur noch eine einzige aufrechte Genehmigung. Das "Andiamo" in der Technologiestraße hat im Juli vergangenen Jahres um eine Erneuerung angesucht und diese nun im Mai 2021 genehmigt bekommen. "Die Bewilligung wurde für maximal 90 Prostituierte erteilt", bestätigt Villachs Behördenleiter Alfred Winkler. Wann der Club, der von einem neuen Management geführt wird, tatsächlich aufsperrt, ist noch offen.

Der zweite, im Vorjahr noch aktive Villacher Nachtclub, bleibt hingegen dauerhaft geschlossen. Nachdem die Inhaberin des "Casanova" in der Nikolaigasse verstorben war, lief die Genehmigung aus. Dem Nachfolgebetrieb blieb diese aufgrund gesetzlicher Vorgaben verwehrt. Die Verordnung sieht einen 300-Meter-Schutzradius im Umkreis von Schulen, Kindergärten, Kirchen und Friedhöfen vor.

Kein weiteres Großbordell in Villach

Vom Tisch ist zudem jenes Großbordell, dessen geplante Errichtung 2019 für großes Aufsehen sorgte. Ursprünglich sollte es nördlich des Zgonc-Baumarkts, Bruno-Kreisky-Straße, realisiert werden. Dann wechselten die Betreiber den Standort und suchten um eine Baugenehmigung direkt neben dem "Andiamo" an. "Auch das hat sich aber zerschlagen", bestätigt Winkler.

"Keine Hinweise auf illegale Prostitution"

Während sich die Prostitution in anderen österreichischen Städten und Bezirken teils ins Private verlagert hat, gebe es in Villach laut Polizei keine Hinweise auf illegale Wohnungsprostitution, wie Stadtpolizeikommandant Erich Londer bestätigt: "Wir haben einen eigenen Bereich, der sich um das Rotlicht kümmert. Uns ist bis dato nichts aufgefallen", sagt Londer.

Bestätigt ist hingegen die Öffnung des Bordells "Wellcum" in Hohenthurn, wie der italienische regionale Fernsehsender "Telefriuli" auf seiner Website berichtet. Als Termin wird der 29. Mai genannt. Laut dem Sender waren die 70 Zimmer des zum Club gehörenden Hotels binnen weniger Tage ausgebucht. Der Nachtclub wird zu rund 90 Prozent von Gästen aus Venetien und Friaul frequentiert.
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Fusion Andiamo - Wellcum

#6

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MB 23.09.2021
Zwei Wellnessoasen nun in einer Hand

In Kärnten boomt der FKK-Tourismus. Vor allem im WELLCUM freut man sich über reges Interesse. Die Betreiber haben nun auch das Andiamo in Villach übernommen.

Wenige Kilometer von der italienischen Grenze entfernt befindet sich das WELLCUM. Der Saunaclub für anspruchsvolle Gäste bietet ein erstklassiges Erlebnis. „Die meisten bleiben über das Wochenende oder für mehrere Tage“, berichtet Cristiano Fabris, Manager des WELLCUM Wellness Resorts und des ANDIAMO in Villach. „Auch auf der Durchreise wird das Angebot gern angenommen“. Bislang waren die Saunaclubs vorrangig bei italienischen Gästen beliebt. Aufgrund der Einschränkungen im Zuge der Pandemie wurden jedoch zunehmend deutsche Urlauber auf das Wellness Resort aufmerksam.

Mit neuem Partytempel zu altem Glanz

Die Betreiber des WELLCUM haben nun auch das ANDIAMO in Villach übernommen. Der Nachtclub wurde als erster Club Österreichs nach dem Vorbild deutscher Sauna Clubs eröffnet und im vergangenen Sommer umfangreich restauriert. Die WOCHE hat berichtet. Mit Motto-Parties und bekannten DJs will man internationale Gäste und Einheimische gleichermaßen locken. „Ein wilder Mix aus Musik und Erotik wird die Stimmung kochen lassen“, ist Fabris überzeugt. So soll das ANDIAMO wieder zu grenzübergreifender Strahlkraft gelangen.

Sicherheitsvorkehrungen auf höchstem Niveau

Diskretion und Gesundheit haben in den Clubs absolute Priorität. Entsprechend den Vorkehrungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden Impf- und Testzertifikate streng kontrolliert, um die Sicherheit aller Gäste und einen sorgenfreien Aufenthalt zu gewährleisten.

Zunehmende Akzeptanz

Das lange Zeit als obszön verrufene Image von Saunaclubs ist längst passé. „Zu uns kommen Männer aus allen Gesellschaftsschichten, um einfach zu entspannen und sich gut zu unterhalten“, ist Fabris stolz. Besonders weitgereiste Besucher genießen das einzigartige Ambiente im WELLCUM. Speziell Gäste aus ganz Europa, den USA und Japan sollen zukünftig vermehrt auf internationalen Messen angesprochen werden. Für die kommende Wintersaison haben sich bereits auch prominente Gäste angekündigt.
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KZ 24.09.2021
Großbordell-Betreiber übernimmt Villacher Nachtclub

Veränderungen im Rotlicht-Milieu der Region Villach: Großbordellbetreiber in Hohenthurn übernahm Etablissement in Villach. Pandemie erhöht Frequenz in der Szene. Nur eine Genehmigung in Villach.

Wie in vielen anderen Branchen hat Corona auch im Nachtclub-Milieu Spuren hinterlassen. Wenige Kilometer von der italienischen Grenze entfernt, befindet sich in der Gemeinde Hohenthurn das größte Bordell in der Region Villach. Über Monate hielt das Etablissement während des Lockdowns geschlossen, seit dem Frühjahr freut sich der Betreiber über mehr Besucher und einen Trend zu längeren Aufenthalten. Bislang war der Club vorrangig bei italienischen Gästen beliebt. Aufgrund der Einschränkungen im Zuge der Pandemie wurden jedoch zunehmend deutsche Urlauber auf das Wellness-Resort aufmerksam."Die meisten Gäste bleiben über das Wochenende oder für mehrere Tage", berichtet Wellcum-Manager Cristiano Fabris.

In Hohenthurn verzeichnet das Bordell ein Besucherplus, in Villach wird der Betreiber neu aufschlagen. Im Juni übernahm der Wellcum-Geschäftsführer das "Andiamo" in Villach. Der Nachtclub wurde als erster Club Österreichs nach dem Vorbild deutscher Sauna-Clubs eröffnet. Bereits im Juli vergangenen Jahres wurde um die Erneuerung der Genehmigung angesucht, heuer im Mai wurde sie erteilt. Daraufhin wurden im Sommer in erste Veränderungen rund 100.000 Euro investiert. "Die Genehmigung gilt für zehn Jahre und maximal 90 Prostituierte", erklärt Villachs Behördenleiter Alfred Winkler.

Im Kampf gegen die Bordelldichte hat die Stadt Villach in den vergangenen Jahren die Auflagen zur Betreibung eines Rotlicht-Klubs deutlich verschärft. Inzwischen gibt es nur mehr eine Genehmigung, einst gab es zwölf Nachtclubs.In Bordellen gilt aktuell die 3G-Regelung. Die Mutmaßung, dass sich der Lockdown auf illegale Wohnungsprostitution ausgewirkt hat, bestätigt die Villacher Polizei nicht.

Zahlen und Fakten

Zimmer: 20 im Andiamo, 30 im Wellcum plus zusätzlich 43 im angeschlossenen Hotel

Damen: rund 100 an beiden Standorten. Sie sind alle selbständige Unternehmerinnen und - wie die männlichen Besucher - Gäste in den Häusern
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Rotlicht Fusion

#7

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KZ 24.11.2021
Großbordell-Betreiber übernimmt Villacher Nachtclub

Veränderungen im Rotlicht-Milieu der Region Villach: Großbordellbetreiber in Hohenthurn übernahm Etablissement in Villach. Pandemie erhöht Frequenz in der Szene. Nur eine Genehmigung in Villach.

Wie in vielen anderen Branchen hat Corona auch im Nachtclub-Milieu Spuren hinterlassen. Wenige Kilometer von der italienischen Grenze entfernt, befindet sich in der Gemeinde Hohenthurn das größte Bordell in der Region Villach. Über Monate hielt das Etablissement während des Lockdowns geschlossen, seit dem Frühjahr freut sich der Betreiber über mehr Besucher und einen Trend zu längeren Aufenthalten. Bislang war der Club vorrangig bei italienischen Gästen beliebt. Aufgrund der Einschränkungen im Zuge der Pandemie wurden jedoch zunehmend deutsche Urlauber auf das Wellness-Resort aufmerksam."Die meisten Gäste bleiben über das Wochenende oder für mehrere Tage", berichtet Wellcum-Manager Cristiano Fabris.

Bewilligung für zehn Jahre

In Hohenthurn verzeichnet das Bordell ein Besucherplus, in Villach wird der Betreiber neu aufschlagen. Im Juni übernahm der Wellcum Geschäftsführer das Andiamo in Villach. Der Nachtclub wurde als erster Club Österreichs nach dem Vorbild deutscher Sauna-Clubs eröffnet. Bereits im Juli vergangenen Jahres wurde um die Erneuerung der Genehmigung angesucht, heuer im Mai wurde sie erteilt. Daraufhin wurden im Sommer in erste Veränderungen rund 100.000 Euro investiert. "Die Genehmigung gilt für zehn Jahre und maximal 90 Prostituierte", erklärt Villachs Behördenleiter Alfred Winkler.

Im Kampf gegen die Bordelldichte hat die Stadt Villach in den vergangenen Jahren die Auflagen zur Betreibung eines Rotlicht-Klubs deutlich verschärft. Inzwischen gibt es nur mehr eine Genehmigung, einst gab es zwölf Nachtclubs.In Bordellen gilt aktuell die 3G-Regelung. Die Mutmaßung, dass sich der Lockdown auf illegale Wohnungsprostitution ausgewirkt hat, bestätigt die Villacher Polizei nicht.
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Wiedereröffnung

#8

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KZ 01.06.2022
Bordell nach Sanierung wieder geöffnet

Villachs einziges Bordell hat nach längerer Pause wiedereröffnet. Bewilligung der Stadt gilt für zehn Jahre, 30 Frauen beschäftigt.

Villachs einziges Bordell hat nach beinahe zweijähriger Pause wieder geöffnet. Das "Andiamo" in der Technologiestraße wurde von den neuen Betreibern, es handelt sich um die Eigentümer des "Wellcum" in Hohenthurn, saniert und umgebaut.

Die Bewilligung der Stadt Villach wurde auf zehn Jahre und für maximal 90 Prostituierte erteilt. Laut Angaben der Betreiber arbeiten aktuell 30 Frauen im Etablissement.

Die Stadt Villach hat die Bordelldichte mit Schärfungen der Auflagen massiv eingeschränkt. Zu Spitzenzeiten gab es in Villach 13 Rotlichtbetriebe.
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Ärger um nichts und wieder nichts

#9

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5minat 28.10.2013
Kuriose Posen: Skelette vor Villacher Bordell sorgen für Empörung

Weiter geht es mit dem Wirbel um Bordell-Werbung. Dieses Mal sorgt ein Villacher Bordell für ordentlich Gesprächsstoff. In verschiedenen anzüglichen (?) Stellungen posieren Skelette neben der Straße.

„Süßes oder Saures“: In drei Tagen wird es zu Halloween wieder schaurig-gruselig. Viele haben bereits Kostüme und passende Deko organisiert und sind bereit, in den Straßen ihr Unwesen zu treiben. Auch ein Villacher Bordell lässt sich den Halloween-Spaß nicht entgehen. Und was würde noch eher zu Halloween passen als Skelett-Deko?

„Sehr geschmacklos“

Alles schön und gut, dass man mit Skeletten etwas Grusel-Stimmung verbreiten will. In diesem Fall wird potentiellen Kunden aber zudem ein Vorgeschmack auf die süße oder doch saure Überraschung, die sie hinter den Wänden des Bordells erwartet, gegeben. Die Kritik, die aus der Bevölkerung laut wird, bezieht sich auf die unpassenden Stellungen der Skelette: “Das sehen auch Kinder. Ich finde es sehr geschmacklos. Bin gestern daran vorbeigefahren, echt ohne Worte”, schreibt eine Facebook-Userin.

Was die Posen wohl ausdrücken?

Zum einen verkörpern zwei der Skelette eine fragwürdige Pose auf einem Stuhl. Zum anderen räkelt sich eines der Skelette nur in „Knochen“ und einer roten Perücke auf einer Stange, während ein anderes Skelett über dem Zaun gierig gafft – was man damit wohl ausdrücken wollte?

„Puppen sind unisex“

Laut dem Geschäftsführer wird hierbei aber nichts sexualisiert. Gegenüber „Mein Bezirk“ erklärt er: „Wir finden nicht, dass das sexistisch ist und es soll in keinster Weise diskriminierend sein. Es soll in lustiger Art auf Halloween hinweisen. Die Puppen werden nicht sexualisiert, sie sind unisex. Es ist weder Frau noch Mann damit gemeint.“
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