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Alfter
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Eröffnung

#2

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Express 31.03.2016
Sex-Alarm in Alfter: Saunaclub „Tutti Frutti“ eröffnet

Derzeit wird schon gehämmert in der zukünftigen Vergnügungsstätte für Männer, inmitten des Gewerbegebiets „Im Klostergarten“.

Der zukünftige türkische Betreiber, der anonym bleiben will, freut sich darüber, dass er seinen Saunaclub jetzt doch bauen darf.

Alles ganz „diskret“

„Es wird ein vornehmes Lokal“, erklärt er. Mit schicker Bar, hübscher Atmosphäre, entspanntem Außenbereich. „Und diskret“, verspricht er. Keine Damen werden draußen zu sehen sein.

„Tutti Frutti“ finden die Gemeinde Alfter und ihr Bürgermeister Rolf Schumacher (CDU) jedoch alles andere als tutti.

Neuer Bauantrag

Mit Händen und Füßen hatten sie versucht, den Bau des „Saunaclubs“ zu verhindern (EXPRESS berichtete).

Nachdem der alte Bauantrag im vergangenen Frühjahr daran scheiterte, dass zu wenige Parkplätze vorhanden waren, musste der neue Antrag nun genehmigt werden.

„Der Betreiber hat seine Nutzungsfläche reduziert – damit braucht er weniger Parkplätze vorweisen“, erklärt die Sprecherin des Rhein-Sieg-Kreises Rita Lorenz. Zudem gebe es nun auch Schallschutz in den Räumen.

Saunaclub unter strenger Beobachtung
Die CDU und Bürgermeister Rolf Schumacher sind entsetzt. „Rotlicht-Etablissement geht gar nicht!“, schreibt die Fraktion im Alfter Rat in ihrer Stellungnahme.

Gerade an einem Schulweg, in unmittelbarer Nähe des Gotteshauses der Zeugen Jehovas sowie der umliegenden Geschäfte ist so eine zweifelhafte Vergnügungsstätte absolut unverträglich“, heißt es.

„Die Menschen in den umliegenden Häusern werden darunter zu leiden haben.“Schumacher hat noch ganz andere Bedenken: „Alle Erfahrung lehrt, dass derzeit in Deutschland in derartigen Clubs Frauenrechte massiv verletzt werden.“

Deshalb werde er den Club fest im Auge behalten: „Sobald Beschwerden kommen, werden wir ordnungsrechtlich dagegen vorgehen.“ Das sei die einzige Möglichkeit, vielleicht doch noch den Club zu vertreiben.

Schon zuvor betrieb der zukünftige Club-Besitzer ein Bordell in Bonns Innenstadt. Doch er hatte Stress mit dem Hausbesitzer, der ließ das Gebäude verkommen.

Schimmel war nicht gut fürs Geschäft ... Deshalb soll Oedekoven ein Neustart für den Türken werden. In fünf Monaten will er eröffnen.
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#3

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YT 08.12.2019
Zollkontrolle

Am 08.12.2019 ab 15:55 Uhr führte das Hauptzollamt Köln, nach Observation, eine Kontrolle nach auf Schwarzarbeit im Saunaclub Tutti Frutti in Alfter-Oedekoven durch. Eine Mann wurde von der Polizei Bonn mit auf die Wache genommen. Die Kontrolle war gegen 17:00 Uhr beendet. Der Zoll konnte allerdings auf Nachfrage keinerlei Ergebnisse mitteilen.
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Corona

#4

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GA 07.10.2020
Bonner Prostituierte fürchten um ihre Existenz

Bordelle in Bonn und der Region dürfen wieder öffnen, doch das Geschäft läuft schlecht. Prostituierte fürchten um Existenz. Und nicht jeder Freier freut sich über Listen, in die er sich eintragen soll.

ie Immenburg wirkt wie eine verlassene Festung. Die schmalen Gänge von Bonns größtem Bordell sind leer. Sonst drängen sich hier in den Wochenendnächten die Freier, oft betrunken nach Feiern. Oder einfach nur, um sich die Frauen anzuschauen. Doch auch die fehlen. Vor den Zimmern sitzen nur noch wenige Sexarbeiterinnen. „Wir haben schon viele Jahre keine Vollauslastung mehr“, sagt der Betreiber. Doch jetzt sei die Situation noch schlimmer. „Es läuft nur schleppend wieder an.“

Das Rotlichtmilieu kämpft mit der Coronakrise. Als mit dem Virus der Lockdown kam, mussten alle Bordelle schließen. Nach einem Gerichtsurteil Anfang September, das die Schließung für unrechtens erklärte, dürfen die Betriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. Für manche Einrichtungen war es jedoch zu spät: Das Kölner Pascha meldete Insolvenz an.

Der Saunaclub Tutti Frutti an der Grenze von Alfter und Bonn war einer der Ersten, der wieder aufmachte. „Der Rubel muss rollen“, sagt Elena Bunescu. Die Gäste zahlen Eintritt, die Prostituierten auch. Im Gegenzug erhalten die Frauen ein Zimmer, in dem sie ihre „individuellen Dienstleistungen“ anbieten können. Aber das Geschäft läuft schlecht. „Wir hatten sonst bis zu 15 Mädchen gleichzeitig hier, jetzt sind es nur noch drei bis sechs.“ Auch die sonst so beliebten Mottopartys mit Piraten oder Bauchtänzerinnen ziehen nicht mehr. „Finanziell ist das eine Katastrophe.“

Dass es nicht läuft, dafür gibt es aus Bunescus Sicht mehrere Gründe. „Die Prostituierten kommen nicht, weil sie Probleme bei der Einreise haben.“ Die Freier schrecke die Szenerie ab. So müssen sie sich in Kontaktlisten eintragen, „was natürlich keiner gerne macht“. Am Eingang wird Fieber gemessen, Einlass gibt es nur mit Mundschutz. Streng genommen darf er auch nicht auf den Zimmern abgenommen werden. Doch das zu kontrollieren, sei schwierig. Das Alfterer Ordnungsamt habe jedenfalls nichts am Hygienekonzept beanstandet.

Auch die Immenburg musste sich umstellen, was zwei Wochen dauerte. „Wir wischen stündlich alle Handläufe ab, überall hängen Desinfektionsmittelspender“, sagt der Betreiber. Die Kontaktlisten würden gesichert aufbewahrt, um Anonymität zu wahren. „Wir können uns nicht erlauben, Mist zu bauen.“ Wie strikt man mit den Auflagen umgeht, hat sich zuletzt gezeigt. Eine Gruppe junger Männer wollte per se keinen Mundschutz tragen. Erst beförderte sie der Türsteher nach draußen, dann kam die Polizei. Das Ordnungsamt verhängte gegen einen Mann ein Bußgeld von 50 Euro.

Die Sexarbeiterinnen auf dem Straßenstrich sind froh, dass das Bordell offen ist. „Es ist wieder etwas los, aber es reicht nicht“, sagt eine Frau, die aus Rumänien stammt. Sie berichtet von Kolleginnen, die nur überlebten, weil sie bei ihren Familien und Freunden unterkommen konnten. Vieles sei in dieser Zeit illegal abgelaufen: durch private Verabredungen oder das Anbieten an anderen Stellen in Bonn.

Die Prostitution unter freiem Himmel war über Monate „praktisch ein Vakuum“, sagt der Bonner Vizestadtsprecher Marc Hoffman. Sie war nicht verboten, allerdings schloss die Stadt die Verrichtungsboxen an der Immenburgstraße, in die die Freier mit ihren Autos hineinfahren können. Kontrolliert wurde nur, ob der Sperrbezirk eingehalten wird. Für die Prostituierten war das Anlass, auch tagsüber auf die Straße zu gehen. Am vergangenen Samstag demonstrierten sie an der Immenburgstraße dafür, dass ihr Beruf besser anerkannt und in der Coronakrise nicht vernachlässigt wird.

Unter den Demonstranten war Nadine Kopp, die sich den Künstlernamen Bibi Drall gegeben hat. „Wir haben mit dem Prostitutionsgesetz gute Grundlagen, aber das ist alles noch ausbaufähig“, sagt die Prostituierte, die selbst lieber die Bezeichnung Sexarbeiterin nutzt. Sie zückt ihren Hurenpass, eine Art Gewerbeschein. „Welcher andere Unternehmer muss so etwas haben? Diese Stigmatisierung muss aufhören.“

Sie machte im Sommer jeden Monat 600 Euro Minus. „Ich war kurz davor, mein Auto zu verkaufen. Dann hätte ich fast gar nicht mehr arbeiten können.“ Besonders schlimm treffe es aber diejenigen ohne Reserven. „Das sind Existenzen, die kaputtgehen“, sagt sie mit Tränen in den Augen. Auf dem Kölner Strich habe sie Frauen mit dem Nötigsten versorgt. „Noch einen Lockdown darf es nicht geben.“

Anlaufstelle für viele Sexarbeiterinnen ist die Bonner Aids-Initiative, die sonst den Betreuungscontainer an den Verrichtungsboxen besetzt. Weil die geschlossen sind, verteilen die Helfer Kondome, Mundschutze und Hygieneartikel von der Geschäftsstelle an der Graurheindorfer Straße aus. Mittlerweile wird es eng, auf dem Schreibtisch von Christa Skomorowsky steht die letzte Tube Desinfektionsmittel. „In den ersten Monaten bekamen wir Geld vom Gesundheitsministerium, das ist nun aufgebraucht“, sagt sie. Was vielen Entscheidungsträgern offenbar nicht bewusst sei: Die Verrichtungsboxen seien eine wichtige Einrichtung für die Frauen. „Sie geben ihnen Sicherheit.“ Nun müssten sie in dunkle Ecken ausweichen, in denen es keinerlei Kontrolle gebe. „Dabei lassen sich die Hygieneregeln auch außerhalb von Bordellen umsetzen“, sagt Skomorowsky. Einen Leitfaden dafür gibt es schon, entwickelt für den Straßenstrich an der Geestemünder Straße in Köln. In Bonn bleiben die Boxen jedoch geschlossen.
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Messerangriff

#5

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GA 26.06.2024
Bordell-Türsteher mit Messer attackiert

Ein Gebrauchtwagenkauf sollte in einem Bordell in Alfter besiegelt werden. Am Ende wurde ein Türsteher durch mehrere Messerstiche verletzt. Dem Angeklagten ist das nach eigener Aussage alles rätselhaft.

„Möchtest du uns nicht in einen Club begleiten?“, soll der Verkäufer den Käufer gefragt haben. Nach der Aussage des Angeklagten sollte ein Gebrauchtwagendeal auf eine etwas ungewöhnliche Weise besiegelt werden: mit einem gemeinsamen Besuch in einem Bordell in Alfter.

Jetzt steht der 48-jährige Käufer vor dem Bonner Schwurgericht. Er soll bei dem anschließenden Club-Besuch mit einem Türsteher in Streit geraten sein und versucht haben, den Mann zu erstechen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem versuchten Totschlag aus.

Männer sollen Mitarbeiterinnen des Etablissements belästigt haben

Ob es den Gebrauchtwagendeal wirklich gab und wie sich die wahrscheinlich von mehreren Videokameras dokumentierte Tat im Inneren des Etablissements zugetragen hat, müssen nun die Richter der 4. Großen Strafkammer unter dem Vorsitz von Klaus Reinhoff herausfinden.

Die Anklage geht jedenfalls davon aus, dass der Angeklagte und weitere Männer am 18. November des vergangenen Jahres Mitarbeiterinnen des Etablissements belästigt haben sollen. Daraufhin soll es zu Streitigkeiten mit einer Gruppe rund um einen Türsteher gekommen sein. Es folgte offenbar ein größerer Tumult. Die Auseinandersetzungen sollen sich dann in Richtung der Herrenumkleide verlagert haben.

Dort – so nimmt die Anklage an – soll der Angeklagte ein Messer aus seinem Spind genommen und damit mindestens sechsmal auf einen der Kontrahenten eingestochen haben. Der Angegriffene setzte sich allerdings mit einem Feuerlöscher erfolgreich zur Wehr. Der Angeklagte soll durch den Sprühnebel von weiteren Attacken abgesehen haben. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Opfer aber bereits mehrere Stich- und Schnittwunden am Oberkörper, die laut Anklage zumindest abstrakt lebensgefährlich gewesen sein sollen.

32 Videokameras im Saunaclub

Der Angeklagte stritt die Taten zwar nicht ab, berief sich vor Gericht aber bei Details des Streits auf Erinnerungslücken. Er sei nacheinander mit zwei Damen auf deren Zimmer gegangen und habe dabei auch Kokain genommen. Ja, es habe einen Streit gegeben, aber er erinnere sich nur daran, am nächsten Morgen wieder in den Niederlanden, wo er lebt, aufgewacht zu sein.

Den Beginn des Streits habe er gar nicht mitbekommen, so der Angeklagte weiter. Es sei ihm ein wenig peinlich, aber da sei er gerade mit einer der Damen auf dem Zimmer gewesen. Eine Aussage, die dem Vorsitzenden offenkundig nur wenig glaubhaft erschien. „Wissen Sie, dass es in dem Club 32 Videokameras gibt?“, wollte er von dem 48-Jährigen wissen.

Und auf den Aufnahmen sei auch zu erkennen, dass der Angeklagte auf der Tanzfläche gewesen sei, als einer seiner Begleiter einer Frau an das Gesäß gefasst habe, so der Richter weiter. Das möge so gewesen sein, wie gesagt, er habe keine Erinnerung, lenkte der Angeklagte daraufhin ein. Bis Anfang Juli will die Kammer ein Urteil verkünden.
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RS 04.07.2024
Bordellbesucher zu sechs Jahren Haft verurteilt

Das Bonner Schwurgericht verurteilte einen 48-Jährigen wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung

Bei der Aufklärung des Verbrechens im Rotlichtmilieu ging es dem Bonner Schwurgericht wie derzeit den EM-Schiedsrichtern auf dem Fußballfeld: Der „Videobeweis“ offenbarte ihnen die Wahrheit. Denn insgesamt 21 Videokameras waren am Tatort – einem Saunaclub in Alfter – angebracht gewesen, die permanent sämtliche Räume des Etablissements im Blick hatten.

So konnten sich die Ermittler die fast tödlichen Ereignisse des 19. November 2023 von den Kameras minutiös erzählen lassen. Schnell identifiziert war damit auch der Bordellbesucher, der an diesem Abend mit einem Messer siebenfach auf einen der Türsteher eingestochen hatte. Mit Europäischem Haftbefehl wurde der 48-jährige Gemüsehändler, der in Holland lebt, keine fünf Wochen später festgenommen und sitzt seit März 2024 in der JVA Köln. Er wurde wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu sechs Jahren Haft verurteilt. Dabei sollte der Sauna-Abend ein vergnüglicher werden.

Alfter: Was passierte im Bordell?

Acht Männer hatten sich in dem Bordell zu einem lustvollen Abend verabredet. Man trank viel Cognac, amüsierte sich mit den Damen, in den Zimmern, auf der Tanzfläche. Die Stimmung (Videobeweis) war auch friedlich, bis es zum Auslöser der riesigen Randale zwischen zwei „Männer-Rudeln“ mit fast 16 Beteiligten kam. Einer aus der Freiergruppe hatte einer Prostituierten in den Schritt gegriffen, was flugs die Riege der Türsteher auf den Plan rief. Einer der Aufpasser schlug dem Halbbruder des Angeklagten mit der Faust ins Gesicht, was – so der Kammervorsitzende Klaus Reinhoff im Urteil – „nicht zur Deeskalation“ beitrug.

Während der Rangelei verschwand der Angeklagte (Videobeweis) aus dem Buffetbereich in die Umkleide, zog sich an und griff mit einer Hand in eine Bauchtasche, aus der er ein Messer hervorholte. Anschließend ging der 48-Jährige wieder zurück in den im Kampf aufgeheizten Buffetraum, wo mittlerweile sogar Gabeln zu Waffen umgebogen wurden, wurde hier von einer Dachlatte am Arm erwischt, was ihn nicht weiter abschreckte. Im Gegenteil: Er zog das Messer, stach sieben Mal auf den Türsteher ein, der das zunächst noch nicht mal merkte.

Alfter: Verletzter Türsteher taucht ab

Da dieser allerdings furchtbar blutete, ging er ins Bad (auf Video), zog den Pullover hoch, wo die Stichwunden sichtbar wurden. Der verletzte Türsteher wurde von der eintreffenden Polizei versorgt, hat jedoch nie eine Aussage gemacht, stattdessen ist er abgetaucht – und entsprechend nicht zum Prozess erschienen. Der Angeklagte hingegen hatte versucht, sich mit viel Erinnerungslücken und Fabulierkünsten aus der Affäre zu ziehen: Aber fast jedes Detail konnte von den Richtern widerlegt werden.

So hatte er unter anderem angegeben, alleine mindestens sieben Flaschen Cognac à 150 Euro getrunken, mit zwei Frauen für 250 Euro Spaß gehabt, und schließlich noch für 120 Euro Kokain gekauft zu haben. Als Gemüsehändler, hieß es im Urteil, der knapp 2000 Euro monatlich verdient, hätte er das alles nicht bezahlen können. Die Kammer rechnete schließlich 1,2 Promille aus, damit sei der alkoholgewohnte Mann bei der hochaggressiven Tat (mit „großer, großer Gewalt“ ausgeübt) keineswegs in der Steuerungsfähigkeit eingeschränkt.

Auf die Frage, warum der Angeklagte so schnell vom Tatort abgehauen war, fand er ein verblüffendes Argument: Er habe sich dafür geschämt, in einem Bordell gewesen zu sein. Das widerlegte die Kammer eher mit einem Schmunzeln: Immerhin war der 48-jährige Rumäne lange im Rotlichtmilieu als Zuhälter zuhause – und bereits im Jahr 2012 in Frankreich wegen schwerer Zuhälterei verurteilt worden.
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