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Die Behörden...
WB 10.04.2017
Gravierende Brandschutzmängel im Saunaklub in Bad Lippspringe festgestellt
Der Kreis Paderborn hat das Harem in Bad Lippspringe geschlossen. Grund sind nach Angaben des Amtsleiters Bauen und Wohnen der Kreisverwaltung, Manfred Vahle, »gravierende Brandschutzmängel« in dem Bordell. Am 3. April hatte es eine Brandschau in einem der größten Etablissements Ostwestfalen-Lippes gegeben. Noch am selben Tag untersagte die Kreisverwaltung die weitere Nutzung des Gebäudes im Gewerbegebiet Vorderflöß.
Die Kreisverwaltung habe die Brandschau nach einem entsprechenden Hinweis angesetzt. An dieser hätten neben Mitarbeitern der Kreisverwaltung auch Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Bad Lippspringe, Feuerwehrleute sowie der Betreiber und eine von ihm beauftragte Firma für Brandschutz teilgenommen. Dabei seien »gravierende Mängel in nicht kleiner Anzahl im gesamten dreigeschossigen Gebäude« festgestellt worden, sagte der Amtsleiter
Der Betreiber arbeitet offenbar an einer schnellen Wiedereröffnung des Bordells. Er soll eine auf Brandschutz spezialisierte Firma beauftragt haben. Die Erlaubnis, dort wieder einen Bordellbetrieb zu betreiben, könnte er kurzfristig bekommen, wenn er beim Brandschutz nachbessert und eine erneute Brandschau mit denselben Teilnehmern zu der Erkenntnis kommt, dass dann in dem Gebäude keine Brandschutzmängel mehr bestehen.
Das Gebäude stand einige Zeit leer, bevor auf dem mehr als 7000 Quadratmeter großen Areal 2006 der Saunaclub Harem, der 30 Zimmer hat, in denen Prostituierte ihrer Arbeit nachgehen, eröffnet wurde.
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Kreisverwaltung schließt Harem
Gravierende Brandschutzmängel im Saunaklub in Bad Lippspringe festgestellt
Der Kreis Paderborn hat das Harem in Bad Lippspringe geschlossen. Grund sind nach Angaben des Amtsleiters Bauen und Wohnen der Kreisverwaltung, Manfred Vahle, »gravierende Brandschutzmängel« in dem Bordell. Am 3. April hatte es eine Brandschau in einem der größten Etablissements Ostwestfalen-Lippes gegeben. Noch am selben Tag untersagte die Kreisverwaltung die weitere Nutzung des Gebäudes im Gewerbegebiet Vorderflöß.
Die Kreisverwaltung habe die Brandschau nach einem entsprechenden Hinweis angesetzt. An dieser hätten neben Mitarbeitern der Kreisverwaltung auch Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Bad Lippspringe, Feuerwehrleute sowie der Betreiber und eine von ihm beauftragte Firma für Brandschutz teilgenommen. Dabei seien »gravierende Mängel in nicht kleiner Anzahl im gesamten dreigeschossigen Gebäude« festgestellt worden, sagte der Amtsleiter
Der Betreiber arbeitet offenbar an einer schnellen Wiedereröffnung des Bordells. Er soll eine auf Brandschutz spezialisierte Firma beauftragt haben. Die Erlaubnis, dort wieder einen Bordellbetrieb zu betreiben, könnte er kurzfristig bekommen, wenn er beim Brandschutz nachbessert und eine erneute Brandschau mit denselben Teilnehmern zu der Erkenntnis kommt, dass dann in dem Gebäude keine Brandschutzmängel mehr bestehen.
Das Gebäude stand einige Zeit leer, bevor auf dem mehr als 7000 Quadratmeter großen Areal 2006 der Saunaclub Harem, der 30 Zimmer hat, in denen Prostituierte ihrer Arbeit nachgehen, eröffnet wurde.
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Buttersäure Anschlag
NW 02.01.2018
Von einem turbulenten Jahreswechsel berichten Polizei und Feuerwehr im Kreis Paderborn. Allein die Polizei musste 143 Mal zu Unfällen, Schlägereien und Bränden ausrücken. Die Feuerwehr registrierte zum Jahresauftakt 32 Rettungswagen- und sechs Notarzteinsätze. Allein 15 Fahrten gab es in Paderborn von 2 bis 3 Uhr innerhalb einer Stunde am Neujahrsmorgen. Zu den ungewöhnlichsten Einsätzen zählen die Festnahme eines betrunkenen Randalierers im Dom und eine Stinkbombenattacke auf den Sauna-Club " Harem" in Bad Lippspringe.
Den Gästen und Mitarbeitern im Lippspringer Sauna-Club " Harem" dürfte eine übel riechende Flüssigkeit den Aufenthalt mächtig verdorben haben. Laut Polizei war bereits am Tag vor Silvester Anzeige wegen einer so genannten " Stinkbombenattacke" gestellt worden, doch erst Silvester gegen 15.30 Uhr wurde im Außenbereich eine Flasche entdeckt, die offenbar mit stinkender Buttersäure gefüllt war. Nach Angaben von Bad Lippspringes Feuerwehrchef Michael Heck sicherte die Wehr der Badestadt den Behälter an der Straße " Zum Strothebach" mit Hilfe ihres Gefahrgutzuges. Die Polizei ermittelt.
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Stinkbombenattacke auf einen Sauna-Club
Von einem turbulenten Jahreswechsel berichten Polizei und Feuerwehr im Kreis Paderborn. Allein die Polizei musste 143 Mal zu Unfällen, Schlägereien und Bränden ausrücken. Die Feuerwehr registrierte zum Jahresauftakt 32 Rettungswagen- und sechs Notarzteinsätze. Allein 15 Fahrten gab es in Paderborn von 2 bis 3 Uhr innerhalb einer Stunde am Neujahrsmorgen. Zu den ungewöhnlichsten Einsätzen zählen die Festnahme eines betrunkenen Randalierers im Dom und eine Stinkbombenattacke auf den Sauna-Club " Harem" in Bad Lippspringe.
Den Gästen und Mitarbeitern im Lippspringer Sauna-Club " Harem" dürfte eine übel riechende Flüssigkeit den Aufenthalt mächtig verdorben haben. Laut Polizei war bereits am Tag vor Silvester Anzeige wegen einer so genannten " Stinkbombenattacke" gestellt worden, doch erst Silvester gegen 15.30 Uhr wurde im Außenbereich eine Flasche entdeckt, die offenbar mit stinkender Buttersäure gefüllt war. Nach Angaben von Bad Lippspringes Feuerwehrchef Michael Heck sicherte die Wehr der Badestadt den Behälter an der Straße " Zum Strothebach" mit Hilfe ihres Gefahrgutzuges. Die Polizei ermittelt.
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Razzia 🚨
WB 20.03.2018
Insolvenzverfahren und Durchsuchung der Staatsanwaltschaft im Bordell
Der Sauna-Club Harem in Bad Lippspringe ist seit Montag dicht. Das Paderborner Amtsgericht hat das Insolvenzverfahren angeordnet. Am Montag Vormittag erhielten die Mitarbeiter ihre Kündigung und Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten gegen Mittag die Räume des Bordells.
Bereits vor zwei Wochen wurde durch das Paderborner Amtsgericht das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet, zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde die Rechtsanwältin Cornelia Mönert aus Bielefeld bestellt, so das Gericht. Am Montag Morgen erhielten die knapp zwei Dutzend angestellten Mitarbeiter bei einer Versammlung in den Räumen der ehemaligen Fabrik auf dem 7000 Quadratmeter großen Areal am Strothebach in Bad Lippspringe ihre Kündigung.
Vorausgegangen waren nach Aussage von Mitarbeitern unter anderem ausstehende Lohnzahlungen, die schließlich in der Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens mündeten. Am Montag gab es vor Ort ein Treffen der Mitarbeiter und Vertretern der Geschäftsführung der »Wellness and more GmbH« mit der Insolvenzverwalterin. Alle Mitarbeiter bekamen nach Auskunft von Betroffenen ihre Kündigung ausgehändigt und mussten das von einem Sicherheitsdienst bewachte Areal verlassen. Bereits am Wochenende mussten ebenfalls nach Zeugenaussagen einige Mieterinnen aus ihren Räumen in dem Haus ausziehen. Ob ein Insolvenzverfahren eingeleitet wird, hängt jetzt davon ab, ob genügend Insolvenzmasse außerhalb der Verwaltungs- und Gerichtskosten vorhanden ist.
Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung
Gegen Mittag durchsuchte dann die Polizei die Räume des Harems aufgrund eines vom Paderborner Amtsgericht erlassenen Durchsuchungsbeschlusses. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hatte darum ersucht, weil sie ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen wegen des Verdachtes der Insolvenzverschleppung eingeleitet hat, teilte sie auf Anfrage mit.
Bereits vor knapp einem Jahr musste das Bordell, in dem auf Vermietungsbasis von Zimmern etwa 25 bis 40 Prostituierte tätig sind, vorübergehend geschlossen werden. Hintergrund waren Brandschutzauflagen. Als bei einer regulären Brandschau im April gravierende Mängel festgestellt worden waren, wurde seitens des Kreises die Nutzung untersagt. Nach weitestgehender Erfüllung der Auflagen nahm der Kreis die Schließung zurück.
Hintergrund der aktuellen Geschehnisse sollen nach Angaben aus Behördenkreisen interne Streitigkeiten um die Besitzverhältnisse sein. So verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr 29 Einsätze vor Ort aufgrund von Vorwürfen wie Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Randalieren oder Zahlungsstreitigkeiten. In den ersten Monaten dieses Jahres wurden bereits elf Einsätze dieser Art protokolliert, teilte ein Polizeisprecher mit.
Immer wieder für Diskussionen gesorgt
Vor fünf Jahren geriet das Etablissement in die Schlagzeilen aufgrund seiner Werbung am Paderborner Flughafen. Im Ankunftsbereich hatte eine meterhohe Tafel für die »sinnliche Wellness-Oase« geworben. Im Kreistag kritisierten die Bündnisgrünen den Kreis Paderborn als Mehrheitsgesellschafter des Flughafens vor dem Hintergrund von Präventionsmaßnahmen gegen die gewerbliche Prostitution. Die Werbung basierte auf einem Zwei-Jahres-Vertrag, der dem Flughafen einen fünfstelligen Betrag einbrachte. Kurz danach verschwand die Werbung.
Auch in der Bad Lippspringer Politik sorgte die Einrichtung, die selbst damit wirbt, der größte Sauna-Club NRWs zu sein, immer wieder für heftige Diskussionen seit 2006 vor dem Hintergrund, ob bau- und ordnungsrechtlich eine »Erotik-Meile« in Bad Lippspringe verhindert werden könne. Die Debatte wurde 2013 erneut angefacht durch Anwohner- Beschwerden, als sich in direkter Nachbarschaft zum Harem ein SM-Studio ansiedelte.
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Bad Lippspringer Harem ist dicht
Insolvenzverfahren und Durchsuchung der Staatsanwaltschaft im Bordell
Der Sauna-Club Harem in Bad Lippspringe ist seit Montag dicht. Das Paderborner Amtsgericht hat das Insolvenzverfahren angeordnet. Am Montag Vormittag erhielten die Mitarbeiter ihre Kündigung und Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten gegen Mittag die Räume des Bordells.
Bereits vor zwei Wochen wurde durch das Paderborner Amtsgericht das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet, zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde die Rechtsanwältin Cornelia Mönert aus Bielefeld bestellt, so das Gericht. Am Montag Morgen erhielten die knapp zwei Dutzend angestellten Mitarbeiter bei einer Versammlung in den Räumen der ehemaligen Fabrik auf dem 7000 Quadratmeter großen Areal am Strothebach in Bad Lippspringe ihre Kündigung.
Vorausgegangen waren nach Aussage von Mitarbeitern unter anderem ausstehende Lohnzahlungen, die schließlich in der Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens mündeten. Am Montag gab es vor Ort ein Treffen der Mitarbeiter und Vertretern der Geschäftsführung der »Wellness and more GmbH« mit der Insolvenzverwalterin. Alle Mitarbeiter bekamen nach Auskunft von Betroffenen ihre Kündigung ausgehändigt und mussten das von einem Sicherheitsdienst bewachte Areal verlassen. Bereits am Wochenende mussten ebenfalls nach Zeugenaussagen einige Mieterinnen aus ihren Räumen in dem Haus ausziehen. Ob ein Insolvenzverfahren eingeleitet wird, hängt jetzt davon ab, ob genügend Insolvenzmasse außerhalb der Verwaltungs- und Gerichtskosten vorhanden ist.
Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung
Gegen Mittag durchsuchte dann die Polizei die Räume des Harems aufgrund eines vom Paderborner Amtsgericht erlassenen Durchsuchungsbeschlusses. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hatte darum ersucht, weil sie ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen wegen des Verdachtes der Insolvenzverschleppung eingeleitet hat, teilte sie auf Anfrage mit.
Bereits vor knapp einem Jahr musste das Bordell, in dem auf Vermietungsbasis von Zimmern etwa 25 bis 40 Prostituierte tätig sind, vorübergehend geschlossen werden. Hintergrund waren Brandschutzauflagen. Als bei einer regulären Brandschau im April gravierende Mängel festgestellt worden waren, wurde seitens des Kreises die Nutzung untersagt. Nach weitestgehender Erfüllung der Auflagen nahm der Kreis die Schließung zurück.
Hintergrund der aktuellen Geschehnisse sollen nach Angaben aus Behördenkreisen interne Streitigkeiten um die Besitzverhältnisse sein. So verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr 29 Einsätze vor Ort aufgrund von Vorwürfen wie Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Randalieren oder Zahlungsstreitigkeiten. In den ersten Monaten dieses Jahres wurden bereits elf Einsätze dieser Art protokolliert, teilte ein Polizeisprecher mit.
Immer wieder für Diskussionen gesorgt
Vor fünf Jahren geriet das Etablissement in die Schlagzeilen aufgrund seiner Werbung am Paderborner Flughafen. Im Ankunftsbereich hatte eine meterhohe Tafel für die »sinnliche Wellness-Oase« geworben. Im Kreistag kritisierten die Bündnisgrünen den Kreis Paderborn als Mehrheitsgesellschafter des Flughafens vor dem Hintergrund von Präventionsmaßnahmen gegen die gewerbliche Prostitution. Die Werbung basierte auf einem Zwei-Jahres-Vertrag, der dem Flughafen einen fünfstelligen Betrag einbrachte. Kurz danach verschwand die Werbung.
Auch in der Bad Lippspringer Politik sorgte die Einrichtung, die selbst damit wirbt, der größte Sauna-Club NRWs zu sein, immer wieder für heftige Diskussionen seit 2006 vor dem Hintergrund, ob bau- und ordnungsrechtlich eine »Erotik-Meile« in Bad Lippspringe verhindert werden könne. Die Debatte wurde 2013 erneut angefacht durch Anwohner- Beschwerden, als sich in direkter Nachbarschaft zum Harem ein SM-Studio ansiedelte.
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