Harem Archiv 📂

Bad Lippspringe
Antworten
Benutzeravatar
Red Light News
Beiträge: 402
Registriert: 21.02.2025
Kontaktdaten:

Die Behörden...

#2

Beitrag von Red Light News »

WB 10.04.2017
Kreisverwaltung schließt Harem

Gravierende Brandschutzmängel im Saunaklub in Bad Lippspringe festgestellt

Der Kreis Paderborn hat das Harem in Bad Lippspringe geschlossen. Grund sind nach Angaben des Amtsleiters Bauen und Wohnen der Kreisverwaltung, Manfred Vahle, »gravierende Brandschutzmängel« in dem Bordell. Am 3. April hatte es eine Brandschau in einem der größten Etablissements Ostwestfalen-Lippes gegeben. Noch am selben Tag untersagte die Kreisverwaltung die weitere Nutzung des Gebäudes im Gewerbegebiet Vorderflöß.

Die Kreisverwaltung habe die Brandschau nach einem entsprechenden Hinweis angesetzt. An dieser hätten neben Mitarbeitern der Kreisverwaltung auch Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Bad Lippspringe, Feuerwehrleute sowie der Betreiber und eine von ihm beauftragte Firma für Brandschutz teilgenommen. Dabei seien »gravierende Mängel in nicht kleiner Anzahl im gesamten dreigeschossigen Gebäude« festgestellt worden, sagte der Amtsleiter

Der Betreiber arbeitet offenbar an einer schnellen Wiedereröffnung des Bordells. Er soll eine auf Brandschutz spezialisierte Firma beauftragt haben. Die Erlaubnis, dort wieder einen Bordellbetrieb zu betreiben, könnte er kurzfristig bekommen, wenn er beim Brandschutz nachbessert und eine erneute Brandschau mit denselben Teilnehmern zu der Erkenntnis kommt, dass dann in dem Gebäude keine Brandschutzmängel mehr bestehen.

Das Gebäude stand einige Zeit leer, bevor auf dem mehr als 7000 Quadratmeter großen Areal 2006 der Saunaclub Harem, der 30 Zimmer hat, in denen Prostituierte ihrer Arbeit nachgehen, eröffnet wurde.
🗞️ Zum Artikel
01.jpg
02.png
.
WB 14.04.2017
Harem wieder geöffnet

Bordell-Betreiber erfüllt Brandschutzauflagen in Bad Lippspringer Bordell

Das Harem in Bad Lippspringe ist wieder geöffnet. »Die Betreiber haben sehr viel gemacht und etwa 90 Prozent der Mängel behoben«, teilte der Amtsleiter Bauen und Wohnen der Kreisverwaltung, Manfred Vahle, auf Anfrage mit. Die Betreiber hätten sich bei der neuerlichen Brandschau am Donnerstag, an der Vertreter der Kreisverwaltung, des städtischen Ordnungsamtes, der Feuerwehr sowie der Betreiber und ein von ihm beauftragter Brandschutzsachverständiger eines Ingenieurbüros beteiligt waren, äußerst kooperativ und einsichtig gezeigt und veranlasst, bestehende Mängel zu beseitigen, so der Amtsleiter weiter. Ein größeres Problem lasse sich kurzfristig nicht beheben. Das könne nur mit baulichen Veränderungen gelöst werden. Die Betreiber kündigten diesbezüglich an, dem Kreis zu schreiben, wie dieser Mangel behoben werden soll

Der Kreis Paderborn hatte eine Nutzung des Gebäudes im Gewerbegebiet Vorderflöß nach einer sogenannten Brandverhütungsschau wegen »gravierender Brandschutzmängel« am 3. April mit sofortiger Wirkung untersagt. Das Harem gilt als eines der größten Bordelle in Ostwestfalen-Lippe. In dem Saunaklub gibt es 30 Gäste-Zimmer, in denen Prostituierte ihrer Arbeit nachgehen.
🗞️ Zum Artikel
Benutzeravatar
Red Light News
Beiträge: 402
Registriert: 21.02.2025
Kontaktdaten:

Buttersäure Anschlag

#3

Beitrag von Red Light News »

NW 02.01.2018
Stinkbombenattacke auf einen Sauna-Club

Von einem turbulenten Jahreswechsel berichten Polizei und Feuerwehr im Kreis Paderborn. Allein die Polizei musste 143 Mal zu Unfällen, Schlägereien und Bränden ausrücken. Die Feuerwehr registrierte zum Jahresauftakt 32 Rettungswagen- und sechs Notarzteinsätze. Allein 15 Fahrten gab es in Paderborn von 2 bis 3 Uhr innerhalb einer Stunde am Neujahrsmorgen. Zu den ungewöhnlichsten Einsätzen zählen die Festnahme eines betrunkenen Randalierers im Dom und eine Stinkbombenattacke auf den Sauna-Club " Harem" in Bad Lippspringe.

Den Gästen und Mitarbeitern im Lippspringer Sauna-Club " Harem" dürfte eine übel riechende Flüssigkeit den Aufenthalt mächtig verdorben haben. Laut Polizei war bereits am Tag vor Silvester Anzeige wegen einer so genannten " Stinkbombenattacke" gestellt worden, doch erst Silvester gegen 15.30 Uhr wurde im Außenbereich eine Flasche entdeckt, die offenbar mit stinkender Buttersäure gefüllt war. Nach Angaben von Bad Lippspringes Feuerwehrchef Michael Heck sicherte die Wehr der Badestadt den Behälter an der Straße " Zum Strothebach" mit Hilfe ihres Gefahrgutzuges. Die Polizei ermittelt.
🗞️ Zum Artikel
Benutzeravatar
Red Light News
Beiträge: 402
Registriert: 21.02.2025
Kontaktdaten:

Razzia 🚨

#4

Beitrag von Red Light News »

WB 20.03.2018
Bad Lippspringer Harem ist dicht

Insolvenzverfahren und Durchsuchung der Staatsanwaltschaft im Bordell

Der Sauna-Club Harem in Bad Lippspringe ist seit Montag dicht. Das Paderborner Amtsgericht hat das Insolvenzverfahren angeordnet. Am Montag Vormittag erhielten die Mitarbeiter ihre Kündigung und Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten gegen Mittag die Räume des Bordells.

Bereits vor zwei Wochen wurde durch das Paderborner Amtsgericht das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet, zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde die Rechtsanwältin Cornelia Mönert aus Bielefeld bestellt, so das Gericht. Am Montag Morgen erhielten die knapp zwei Dutzend angestellten Mitarbeiter bei einer Versammlung in den Räumen der ehemaligen Fabrik auf dem 7000 Quadratmeter großen Areal am Strothebach in Bad Lippspringe ihre Kündigung.

Vorausgegangen waren nach Aussage von Mitarbeitern unter anderem ausstehende Lohnzahlungen, die schließlich in der Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens mündeten. Am Montag gab es vor Ort ein Treffen der Mitarbeiter und Vertretern der Geschäftsführung der »Wellness and more GmbH« mit der Insolvenzverwalterin. Alle Mitarbeiter bekamen nach Auskunft von Betroffenen ihre Kündigung ausgehändigt und mussten das von einem Sicherheitsdienst bewachte Areal verlassen. Bereits am Wochenende mussten ebenfalls nach Zeugenaussagen einige Mieterinnen aus ihren Räumen in dem Haus ausziehen. Ob ein Insolvenzverfahren eingeleitet wird, hängt jetzt davon ab, ob genügend Insolvenzmasse außerhalb der Verwaltungs- und Gerichtskosten vorhanden ist.

Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung

Gegen Mittag durchsuchte dann die Polizei die Räume des Harems aufgrund eines vom Paderborner Amtsgericht erlassenen Durchsuchungsbeschlusses. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hatte darum ersucht, weil sie ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen wegen des Verdachtes der Insolvenzverschleppung eingeleitet hat, teilte sie auf Anfrage mit.

Bereits vor knapp einem Jahr musste das Bordell, in dem auf Vermietungsbasis von Zimmern etwa 25 bis 40 Prostituierte tätig sind, vorübergehend geschlossen werden. Hintergrund waren Brandschutzauflagen. Als bei einer regulären Brandschau im April gravierende Mängel festgestellt worden waren, wurde seitens des Kreises die Nutzung untersagt. Nach weitestgehender Erfüllung der Auflagen nahm der Kreis die Schließung zurück.

Hintergrund der aktuellen Geschehnisse sollen nach Angaben aus Behördenkreisen interne Streitigkeiten um die Besitzverhältnisse sein. So verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr 29 Einsätze vor Ort aufgrund von Vorwürfen wie Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Randalieren oder Zahlungsstreitigkeiten. In den ersten Monaten dieses Jahres wurden bereits elf Einsätze dieser Art protokolliert, teilte ein Polizeisprecher mit.

Immer wieder für Diskussionen gesorgt

Vor fünf Jahren geriet das Etablissement in die Schlagzeilen aufgrund seiner Werbung am Paderborner Flughafen. Im Ankunftsbereich hatte eine meterhohe Tafel für die »sinnliche Wellness-Oase« geworben. Im Kreistag kritisierten die Bündnisgrünen den Kreis Paderborn als Mehrheitsgesellschafter des Flughafens vor dem Hintergrund von Präventionsmaßnahmen gegen die gewerbliche Prostitution. Die Werbung basierte auf einem Zwei-Jahres-Vertrag, der dem Flughafen einen fünfstelligen Betrag einbrachte. Kurz danach verschwand die Werbung.

Auch in der Bad Lippspringer Politik sorgte die Einrichtung, die selbst damit wirbt, der größte Sauna-Club NRWs zu sein, immer wieder für heftige Diskussionen seit 2006 vor dem Hintergrund, ob bau- und ordnungsrechtlich eine »Erotik-Meile« in Bad Lippspringe verhindert werden könne. Die Debatte wurde 2013 erneut angefacht durch Anwohner- Beschwerden, als sich in direkter Nachbarschaft zum Harem ein SM-Studio ansiedelte.
🗞️ Zum Artikel
01.png
.
NW 20.08.2018
Sauna-Club "Harem" in Bad Lippspringe hat wieder geöffnet

Bad Lippspringe. Der Sauna-Club "Harem" in Bad Lippspringe ist wieder in Betrieb. Seit dem 11. August ist das Etablissement wieder für Kunden geöffnet. Marc Voigt ist der neue Geschäftsführer des Bordells, wie Radio Hochstift am Montag berichtet. Eigentlich wollte er sich nach eigener Aussage vor Jahren aus dem Geschäft zurückziehen.

Die Paderborner Staatsanwaltschaft hatte im März gegen mehrere Personen des Harems wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung ermittelt. Auf Anfrage von Radio Hochstift heißt es, dass „von einem zeitnahen Abschluss der Ermittlungen nicht auszugehen" sei. Zuletzt sollen Löhne und Mieten nicht mehr gezahlt worden sein, das bestätigte auch Vogt im Radio Hochstift-Gespräch. Jetzt laufe aber alles wieder wie früher – also gut. Vor 14 Tagen hat das Bordell offenbar eine neue Genehmigung gemäß dem neuen Prostitutionsschutzgesetz erhalten.
🗞️ Zum Artikel
.
WB 17.01.2020
Staatsanwältin manipuliert Akte

Eine Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Paderborn soll eine Ermittlungsakte manipuliert und auch in anderen Fällen gegen Vorschriften verstoßen haben.

Die Staatsanwältin war 2018 unter anderem mit Ermittlungen betraut, die im Zusammenhang mit dem "Saunaclub Harem' in Bad Lippspringe standen. Im Zuge des Verfahrens hatten die Ermittler auch ein Auto beschlagnahmt.

Nachdem die Rechtsgrundlage für die Beschlagnahmung nicht mehr vorlag, soll die Staatsanwältin den Wagen allerdings nicht an den Besitzer ausgehändigt haben. Als sich schließlich nach Monaten ein Rechtsanwalt darüber beschwerte, soll die Frau - das ergaben später die Ermittlungen - einen Vermerk in die Akte eingefügt und vordatiert haben. Damit soll sie den Anschein erweckt haben, sie habe die Herausgabe des Wagens schon vor langer Zeit veranlasst, aber ihre Verfügung sei nicht ausgeführt worden.

Auch in anderen Ermittlungsverfahren soll es Unregelmäßigkeiten gegeben haben. Zudem sollen Akten liegengeblieben sein.

"Die Generalstaatsanwaltschaft in Hamm hat uns seinerzeit die Ermittlungen übertragen', bestätigte gestern Oberstaatsanwalt Ralf Vetter von der Staatsanwaltschaft in Detmold. Man habe 2019 zusammen mit Polizisten das Büro der Staatsanwältin und ihre Wohnung durchsucht und ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenunterdrückung eingeleitet. Außerdem wurden Disziplinarermittlungen aufgenommen, die für die Dauer des Strafverfahrens ruhen sollten.

Nach dem Aufkommen der Vorwürfe wurde die Frau zur Staatsanwaltschaft nach Bielefeld versetzt. Nach Auskunft von Oberstaatsanwalt Vetter bestätigten die Ermittlungen den Verdacht. Eine Aktenmanipulation zugunsten eines Beschuldigten habe es aber nicht gegeben, versicherte Vetter. "Die Staatsanwältin wurde 2019 schließlich per Strafbefehl zu einer Gefängnisstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.' Über die Frage einer Entfernung aus dem Dienst brauchte sich die Justiz keine Gedanken mehr zu machen: "Die Frau hat von sich aus gekündigt.' Man gehe davon aus, dass sie sich überfordert gefühlt habe, sagte der Oberstaatsanwalt.

Die junge Staatsanwältin hatte seit drei Jahren in Paderborn gearbeitet und dann ihre Planstelle bekommen - wenige Monate vor den ersten Verstößen.

Staatsanwälte, die sich überlastet fühlen oder es auch sind, gibt es immer wieder. 2018 wurde in Heidelberg ein Staatsanwalt wegen Rechtsbeugung zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Er hatte wegen massiver Überlastung Akten liegengelassen.

In Freiburg lautete das Urteil gegen einen Staatsanwalt 16 Monate Gefängnis auf Bewährung. Er hatte sich heillos überlastet gefühlt und unter anderem ein Verfahren gegen einen Verdächtigen eingestellt, der den Missbrauch seiner Stieftochter gestanden hatte.
🗞️ Zum Artikel
.
WB 21.04.2023
Sauna-Club Harem: Ermittlungen nach fünf Jahren eingestellt

Das Verfahren „Sauna-Club Harem“, das wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung, der Untreue und der Geldwäsche gegen fünf Beschuldigte geführt worden ist, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Paderborn eingestellt worden.

Die Einstellung sei nach § 170 Abs. 2 StPO mangels hinreichenden Tatverdachts erfolgt. Im März 2018 hatten Polizei und Staatsanwaltschaft den Sauna-Club in Bad Lippspringe durchsucht. Kurz zuvor hatte das Paderborner Amtsgericht das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet.

Die Durchsuchung fand statt, weil wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung ermittelt wurde. Auf Anfrage teilte die Staatsanwaltschaft nun mit: „Nach dem Ergebnis der umfangreichen und komplexen Ermittlungen standen letztlich keine objektiven Beweismittel zur Beantwortung der ausschlaggebenden Frage zur Verfügung, wer zum strafrechtlich relevanten Zeitpunkt die Geschäfte der in Rede stehenden Gesellschaft nachweislich tatsächlich geführt hat – und somit strafrechtlich verantwortlich war.“ Laut der Staatsanwaltschaft stritten die Beteiligten darüber selbst auch vor den zuständigen Zivilgerichten.

Außerdem erklärte die Staatsanwaltschaft am Freitag (21. April): „Soweit überdies der Vorwurf im Raum stand, dass Firmengelder veruntreut worden seien, ließ sich ein Tatnachweis ebenfalls nicht führen, da – auch ausweislich des eigens eingeholten Sachverständigengutachtens – sich nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachvollziehen ließ, durch wen wann welche Verfügungen getätigt worden sind. Dies gilt auch hinsichtlich des erhobenen Vorwurfs der Geldwäsche gegen einen der fünf vormals Beschuldigten.“
🗞️ Zum Artikel
Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast